Komisches Problem: Im Firmennetzwerk befinden sich mehrere Drucker, die über das selbiges Verbindung zu meinem PC finden. Bisher hat das auch immer gut geklappt, bis plötzlich und ohne erkennbaren Grund das Drucken nicht mehr funktionierte. Nicht einmal die Druckeigenschaften ließen sich öffnen und quittierten ihren Dienst mit einer Fehlermeldung.

Nach kurzer Suche ließ sich das Problem finden: Die Treiber funktionierten nicht oder waren nicht mehr vorhanden und mussten folgerichtig aktualisiert werden.

Mit Vista aber kein Problem: Einfach im Startmenü auf “Drucker” gehen, den fehlerhaften Drucker auswählen und in der Leiste oberhalb auf “Treiber aktualisieren” klicken. Nach einer UAC-Meldung, die bestätigt werden will, läuft der Drucker wieder wie am ersten Tag.

drucker

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Update: Hier steht nun auch der Erfahrungsbericht zu der Windows 7 RC bereit!

Seit kurzem ist die Windows 7 Beta verfügbar. Grund genug diese (in Form der 32bit-Version) gleich auf meinem Notebook zu installieren!

Dabei handelt es sich um ein Samsung R560 Madril (P8600, 4GB Ram, 9600GT Grafik, 15,4”), welches zum Testen mit einer alten 120GB HDD ausgerüstet wurde um so mein eigentliches System nicht zu gefährden.

Der Installer von Seven kommt einem dabei recht bekannt vor, da dieser auch bei Vista zum Einsatz kam. Die Installation an sich ist wenig spannend. Nach 20 Minuten ließ sich Windows zum Ersten mal nutzen. Erste Auffälligkeit: Kein Videotreiber, nur eine Standardausführung und somit auch kein Aero. Allerdings wurde im Hintergrund schon ein aktueller Nvidia-Treiber geladen, so dass nach einem Neustart auch das Bild stimmte.

Alle anderen Treiber wurden automatisch gefunden und installiert. Selbst Hand anlegen? Unnötig! Einzig die Helligkeitsregelung funktionierte bei meinem Samsung-Gerät mal wieder nicht, das kannte ich schon von Windows Vista. Also das entsprechende Hilfs-Programm im Vista-Kompatibilitätsmodus installiert. Und siehe da: Nichts – Die Regelung funktioniert nicht. Zwar habe ich jetzt einen Schieberegler im Mobility Center, dieser ist jedoch ohne Funktion. Gleiches für das von Samsung mitgebrachte Programm. Vor allem in dunklen Räumen ist das nervig, da das Bild schon sehr hell ist und das Arbeiten unangenehm macht.

Ansonsten: Erstaunlich, dass nach dem Start nichts los ist. Hat Vista noch wie wild auf der Platte gearbeitet ist bei Seven Ruhe. Schön! Ingesamt fühlt sich das neue OS schon in der Beta wie eine Mischung aus Vista und XP an. Hübsch und einfach wie Vista und reaktionsschnell wie XP. Ich denke das ist genau das, was man sich auch schon vom Vorgänger gewünscht hat.

Weitere Auffälligkeit: Schon wieder eine neue WLAN-Konfiguration. Allerdings wurde sie wirklich besser, so lassen sich Zugangsdaten für Radius-Authentifizierung direkt hinterlegen und bearbeiten. Nicht wie bei XP und Vista immer auf den Balloon-Tipp warten.

Auch die Libraries wissen zu gefallen, so können beispielsweise Videodateien auf mehreren Partitionen verteilt sein, sie werden dennoch alle in einem Ordner angezeigt. Die Verteilung der Daten übernimmt Seven dabei selbst.

Passend dazu ist auch der Explorer noch etwas hübscher geworden, auch wenn er jetzt stärker dem Finder eines anderen Betriebssystems ähnelt 😉

Insgesamt bin ich positiv überrascht. So sehr, dass direkt mein Vista dagegen tauschen würde, wäre es nicht noch eine Beta und würde im August auslaufen.

Der einzige Grund mein Notebook bisher mit einem 32bit-Betriebssystem zu betreiben war die Notwendig die Samsungs-Software zu benutzten, welche nur damit läuft. Da diese aber mit Seven auch in 32bit keine Funktion mehr hat, werde ich die Platte noch einmal platt machen und gucken ob sich die Beta auch in 64bit so gut schlägt.

Wie sich diese Version schlug steht hier: Windows 7 Beta – Zweiter Erfahrungsbericht (x64)

Bis vor kurzem war es kein Problem mein Notebook in den Standby-Betrieb zu schicken. Einfach Deckel schließen und fertig. Doch mittlerweile verweigert das Gerät diesen, ohne dass ich irgendwelche Änderungen vorgenommen hätte. Abgesehen von einer Kleinigkeit: Ich habe meine neue Xbox 360 über das Media Center mit Vista verbunden, so dass ich meine Musik, Filme und Bilder direkt aufs TV streamen kann.

Eine Nebenwirkung habe ich dabei jedoch übersehen: Die Energiepläne wurden so geändert, dass das Gerät (aufgrund der Medienfreigaben) nicht mehr in den Standby-Betrieb wechseln kann.

Abhilfe schafft folgendes Vorgehen: “Start”  drücken, “Energieoptionen” öffnen, dann Klick auf “Energiesparplaneinstellungen ändern” (egal welchen Plans), “Erweiterte Energieeinstellungen ändern” und dann endlich unter “Multimediaeinstellungen”, “Bei der Freigabe von Mediendateien” die Auswahl auf “Der Computer kann …” auswählen. Fertig.image

In den USA ist der neue Werbespot für die damit startende Werbekampagne für Microsoft Windows schon zu sehen. Alle anderen können sich den ersten Film bereits jetzt auf windows.com anschauen. Dieser Spot hat in meinen Augen durchaus das Zeug zum Meme, wie die folgenden Ausschnitte beweisen:

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Bill Gates zeigt seine Platin Mitgliedskarte für den  „Shoe Circus“ Discount-Schumarkt.image

The Future. Delicious.

Dabei handelt es sich um den Auftakt einer ganzen Reihe an Werbespots. Den nächten wird es gegen Ende des Monats geben.

Wem der Weg zur Windows-Seite zu weit ist, der findet den Clip (in weitaus schlechterer Qualität) auch auf Youtube:

Vor einiger Zeit berichtete ich darüber, dass sich Vista theoretisch per SMS aktivieren lassen könnte. Gestern bekam ich dazu einen Kommentar eines Hörgeschädigten, der sich erkundete, ob und wie das funktioniert. Nach Rücksprache mit Microsoft stellte sich dabei raus, dass dies nicht möglich ist. Es ist lediglich möglich, sich den Aktivierungscode während des Aktivierungsprozesses per SMS senden zu lassen. Dank der Hilfe von Georg Binder wurde aber eine alternative Lösung gefunden:

So ist es möglich, die Aktivierung nicht nur automatisch oder per Telefon durchzuführen, sondern auch per E-Mail. Dazu muss der Aktiverungsassistent gestartet (so, als würde man per Telefon aktivieren), und dann die 48-stellige Installations-ID ausfindig gemacht werden. Dabei handelt es sich um die Zahlenreihen unterhalb der Nummern 1 bis 9. Diese muss darauf hin an activate@msdirectservices.com geschickt werden. Von dort wird dann eine E-Mail mit dem Aktivierungscode zugesendet, die ganz normal eingegeben werden kann.

Noch einmal besten Dank an Georg dafür!

Trotz der vorwiegend negativen Presse über Vista steigt die Zahl der Nutzer weiterhin stetig an, während Mac OS X stagniert.

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So liegt der Marktanteil von Vista im Juli bei 16,93 % (ein Plus gegenüber dem Vormonat um 0,79 Prozentpunkten), während Mac OS X 0,19 Prozentpunkte verliert und nunmehr auf 7,75 % der Computer installiert ist. Die Zahl der XP-Nutzer sinkt weiter auf jetzt 70,64 % (minus 0,56 Prozentpunkte). Linux wird nur von 0.82 % der Nutzer verwendet (plus 0,02 Prozentpunkte).

Die Zahlen kommen dabei von Net Applications und basieren auf der Weblogauswertung von 40.000 Websites.

Grafik: Vistablog.at

Ein Bamboo von Wacom habe ich schon unter mehrfach unter Vista und auch XP installiert. Doch meine letzte Installation auf einem frischen Vista SP1 zeigte eine komische Eigenart:

Sobald ich mit dem Stift (der sich im Stiftmodus befindet) versuche irgendein Fenster groß zuziehen oder zu verschieben, lagt die Eingabe. Das heißt ich greife meinen Fensterrand, ziehe ihn nach rechts um das Fenster zu vergrößern und erst einige Sekundenbruchteile später, spürbar verzögert, kommt das Fenster nachgezogen. Gleiches beim Verschieben von Fenster. Nachdem ich erst dem Treiber der Grafikkarte und dann Aero die Schuld gegeben habe, stellte sich durch Testen heraus, dass das Problem am Wacom-Treiber liegt.

Standardmäßig war bei meiner Vistamaschine die Funktion „Gedrückthalten“ aktiviert, was für einen Rechtsklick sorgt. Dies war ein Teil des Problems. Gleichzeitig muss jedoch auch noch die Funktion „Bewegungen zum schnellen und einfachen Ausführen von Standardaktionen verwenden“ ausgeschaltet werden. Erst dann ist das Problem beseitigt.

Deaktivieren lässt sich die Funktion „Gedrückthalten“ im Treiber über Start > „Stift- und Eingabegeräte“ > „Gedrückthalten“ > Einstellungen… > „Gedrückthalten für Rechtsklick aktivieren„. 

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Um die Bewegungen zu deaktivieren, muss man ebenfalls im Treiber im Tab „Bewegungen“ die entsprechende Checkbox ausschalten:

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Warum sich das Problem jedoch nur auf einem von vier Systemen bei mir gezeigt hat, ist mir weiterhin ein Rätsel – die Treiberversion ist bei allen gleich. Anstatt den Stiftmodus den Mausmodus des Treibers zu verwenden hat ebenfalls geholfen, dies ist meiner Meinung jedoch höchst unergonomisch.