VirtualBox ist weiterhin meine Lieblingssoftware zum Virtualisieren von Linux-Maschinen. Um mir das Leben damit noch einfacher zu machen starte ich die Systeme per Desktop-Icon.

Dazu einfach eine neue Verknüpfung erstellen, die sich auf folgende Datei beziehen muss:

„C:\Program Files\Sun\xVM VirtualBox\VBoxManage.exe“ startvm „Fedora“

Der Pfad zur VBoxManage.exe kann dabei je nach Installationspfad von VirtualBox variieren. Wichtig ist dem Pfad noch die Option „startvm“ anzuhängen, gefolgt von dem Namen der zu startenden Maschine – in meinem Fall heißt sie „Fedora„.

Richtig gut wird das Ganze, wenn man das System automatisch auch noch im Fullscreen- oder Seamless-Window-Modus (was nun auch mit Windows-Host-Systemen funktioniert) starten lässt.

Aktivieren lässt sich der automatische Start im Seamless-Window oder Fullscreen-Modus in der jeweiligen xml-Konfigurationsdatei der virtuellen Maschine.

Diese findet sich standardmäßig (bei Vista) unter:

C:\Users\[BENUTZER]\.VirtualBox\Machines\[MASCHINENNAME]\[MASCHINENNAME].xml

Zum Aktivieren den jeweils gewollten Wert auf „ON“ setzen, danach startet die Maschine automatisch im gewählten Modus:

<ExtraDataItem name=“GUI/Fullscreen“ value=“on„/>

oder

<ExtraDataItem name=“GUI/Seamless“ value=“on„/>

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Schon seit einiger Zeit erfreut sich VirtualBox bei mir großer Beliebtheit, kann ich doch so ein Ubuntu-Linux innerhalb meines Vistas nutzen ohne es auf eine eigene Partition installieren zu müssen.

Doch da gab es eben ein Problem: Normalerweise ging die VM über eine Netzwerkbrücke ins normale Netzwerk und von da aus ins Internet. Mit einer DFÜ-Verbindung geht dies aber nicht, da für die Brücke eine permanente Netzwerkanbindung gefordert wird.

Mit einem kleinen Trick klappt die Anbindung aber dennoch:

Zu allererst muss die VM über eine virtuelle Netzwerkkarte verfügen, die im NAT-Modus laufen sollte. Einzustellen unter „Maschine“ > „Ändern…“
VirtualBox - Virtuelles Netzwerk

Ist das erledigt geht man nun in die Verwaltung der Netzwerkverbindungen („Systemsteuerung“ > „Netzwerk und Internet“ > „Netzwerkverbindungen“) und rechtsklickt auf die gewünschte DFÜ-Verbindung um sich die Einstellungen anzeigen zu lassen.

Ein Klick auf „Anderen Benutzern im Netzwerk gestatten…“ aktiviert nach einer Sicherheitsabfrage die Freigabe der Verbindung. Wichtig: Nun muss noch unter „Heimnetzwerkverbindung“ die virtuelle Netzwerkkarte ausgewählt werden, die von VirtualBox erstellt und der VM zugeordnet ist.
VirtualBox - Virtuelles Netzwerk

Ein letzter Klick auf „OK“ aktiviert alles und die Virtuelle Maschine kann über die DFÜ-Verbindung ins Internet.