Über fscklog.com habe ich eben ein tolles Video gefunden. Es vergleicht die „unslow“-Werbung für das iPhone mit der Realität – der Unterschied ist extrem. Dass in Werbung viel und oft übertrieben wird ist ansich nichts neues, dennoch halte ich das, was das Video offen legt schon für bedenklich. Würde mich interessieren was passieren würde, wenn dies kein Spot für das iPhone sondern für ein Windows Mobile Gerät gewesen wäre. 😉

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Apple wirbt ja bekanntlich sehr erfolgreich mit seiner „Hello, I’m a Mac“-Kampagne. Ein nach eigener Aussage frustrierter iPhone-Besitzer hat daraus eine Version mit dem iPhone 3G gemacht. Viel Spaß beim Schmunzeln:

Dass dieser Spot nicht ganz Unrecht hat beweist für mich auch die Tatsache, dass mein 2003er SonyEricsson P800 mehr kann als das erste iPhone konnte – inklusive Touchscreen, nur eben schon vor fünf Jahren.

Beim Stöbern im Spiegel Archiv bin ich auf einen Artikel aus dem Jahr 1991 gestoßen, der die Weitsichtigkeit von Apple beweist. Der damalige Apple-Präsident Michael Spindler sagte dort zum Spiegel im Zusammenhang mit der Entwicklung des PowerPCs:

SPINDLER: (…) Und das ist ja nur der Anfang. Danach werden wir einen ganz radikalen Schritt vollziehen, um ein paar Probleme zu lösen, die mit der heutigen Technik noch nicht zu schaffen sind.

SPIEGEL: Woran denken Sie dabei?

SPINDLER: Zum Beispiel an Computer, die man wirklich in die Tasche stecken kann und überall dabei hat. Ein Computer wird eines Tages Rechner, Datenbank, Notizbuch, Telefon und Fernsehen in einem sein – oder auch ein Stadtplan, mit dem ich in einer fremden Stadt herumlaufe; der sagt mir dann alles über Sehenswürdigkeiten oder die besten Restaurants.

SPIEGEL: Klingt reichlich utopisch.

Bis diese Realität wahr geworden ist verging also rund ein Jahrzehnt. Und was vor allem Erstaunlich daran ist: Diese Vorhersage, oder Vision, wurde genauso Realität.

Ein Stöbern in den ganzen alten Artikeln lohnt sich immer. Einfach einmal reinklicken und in dem gesammelten Wissen ab 1950 profitieren.