Ich denke die folgende Grafik spricht für sich selbst:

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Die Leistung von Chrome ist bedeutend besser als die von Firefox oder Safari auf Windows. Während der Test im Safari in weniger als 400ms ausgeführt worden ist, brauchten Safari und Firefox gut 1,5 Sekunden. Kein schlechter Wert, aber Welten entfernt.

Als Benchmark wurde Dromaeo eingesetzt, verglichen wurden die aktuelle Chrome-Version (im Screenshot als Safari/525.13 ausgewiesen) mit Safari 3.1.2 und Firefox 3.0.1 jeweils auf einem Windows Vista PC mit Q6600 (2,4GHz) CPU und 3 GB Ram.

Die Vergleichsdaten lassen sich online abrufen: Dromaeo Vergleich Chrome-FF-Safari

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Vor gut einer Stunde wurde Google Chrome online gestellt. Erster Aha-Effekt: Normalerweise gehen bei großen Releases die Downloadserver in die Knie, nicht so bei Google. Aber eigentlich hätte man das auch erwarten können, oder?

Die Installation ist sehr einfach: Setup downloaden, ausführen und überrascht sein, dass man den Installationspfad nicht auswählen kann. Ebenso wenig kann man sich dagegen wehren, dass ein Google Update-Dienst installiert und aktiviert wird. Da werden Erinnerungen an Apples Safari-Distributionspolitik wach. Aus dem Internet Explorer werden Verlauf und Favoriten ebenso wie gespeicherte Passwörter übernommen – leider nicht aus dem Firefox. Schade, denn sogar der Internet Explorer macht dies auf Wunsch.

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Nach der Installation macht Chrome einen guten Eindruck. Die Oberfläche ist sehr funktional aufgebaut und zeigt nur das wichtigste – toll! Und schon bin ich auch auf den ersten Fehler gestoßen: Ich kann über das Touchpad meines Notebooks zwar nach unten scrollen, aber nicht wieder hoch.

Wie zu erwarten ist die Performance des Browsers beim Surfen sehr gut, Webkit sei Dank. Nach einer Stunde macht Chrome dennoch schon einmal Spass.

Sehr nett: Seiten, die lediglich über nicht vertraunswürdigen SSL-Zertifikate verfügen, wird das „https“ in der Adresszeile durchgestrichen:

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Eine vorgeschaltete Warnung wie in allen anderen Browsern wird natürlich auch angezeigt.

Weitere Eindrücke zu Googles neustem Wurf finden sich bei heise online.

Mit dem Firefox ist es Dank vieler Plugins wie Firebug sehr komfortabel Webanwendungen zu testen. Jedoch muss man dabei auch immer wieder zu den verschiedenen anderen Browern wie Internet Explorer und Opera wechseln um sicherzustellen, dass die Anwendungen auch damit korrekt laufen.

Mit dem Firefox-Plugin „IE Tab“ wird dies ein wenig einfacher: Mit dem Plugin ist es möglich, die Browserengine für einzelne Tabs zu wechseln. So kann man weiter mit dem Firefox arbeitet, sich aber auch die Darstellung des Internet Explorers zeigen lassen. Leider funktionieren Tools wie Firebug nicht für die umgewandelten Tabs.

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IE Tab ist auf der Firefox Add-ons Seite erhältlich.