Nach meinem Wechsel von Windows Mobile 6.1 auf 6.5 habe ich mich auch gleich von meinem alten Twitter-Client Pocketwit verabschiedet. Dieser ist zwar von der Idee sehr nett, in der Bedienung aber etwas zu lahm und hackelig. Eine Alternative musste also her.

image Fündig wurde ich bei Trinket Software, die vor kurzem die Version 1.1 ihres Clients Twikini fertig gestellt haben. Dessen Oberfläche ist reduziert auf das Minimum und lässt sich einfach bedienen. Fast schon ungewohnt für eine WiMo-App: Twikini ist richtig schön schnell!

Dazu sind Spielereien wie Twitpic oder eine Anbindung an den Media Player sowie ein rudimentärer Theme-Support integriert.

Alles in allem also eine feine Sache, die allerdings Ihren Preis hat: 4,95 $ inklusive einer weiteren Trinket Software. Wem das zu teuer ist, der soll übrigens als Blogger die Möglichkeit haben über das Programm zu schreiben und dafür eine kostenlose Kopie zu bekommen.. 😉

Update 29.06.2009:

Mittlerweile habe ich Twikini schon über zwei Wochen im Einsatz. Mein Fazit soweit: Dabei bleibe ich! Es gibt zwar auf meinem Gerät mitunter Darstellungsfehler der Avatare, was aber nicht weiter stört. Dafür ist die Software schön schnell, super zu bedienen und auf jeden Fall ihr Geld (oder Blogeintrag 😉 wert.

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as Neulich stand mal wieder ein ROM-Upgrade für mein XDA Touch Diamond auf dem Plan. Da Windows Mobile 6.5 fertig gestellt worden ist und schon viele Custom-ROMs bereits darauf basieren habe ich dieses auch ausprobieren wollen.

Problematisch wurde es Microsoft-typisch wieder an einer Stelle: Die Zertifikate.

Meine Kontakt- und Kalenderdaten sowie Mails liegen auf einem Exchangeserver, den auch meine Workstation nutzt. Mit diesem PC nun wollte ich mein Handy synchronisieren lassen, was aber schon im ersten Versuch scheiterte. Die Verbindung wird zwar erstellt, allerdings kann ich keine Daten abgleichen.

Klar, nach diversen ROM-Wechseln war das Problem klar: Ich habe vergessen die Server-Zertifikate zu auf dem Handy installieren. Also dies schnell nachgeholt und siehe da: Nichts.

Nichts, außer verschiedenen Fehlermeldungen. Anscheinend soll das Zertifikat auf dem Server (!) ungültig sein. Um diesen und andere Fehler vom Schlage 0x8007274a (RapiMgr) und 0x8004005, 0x800ffff (Log auf Handy) zu beseitigen empfehlen verschiedene Foren vor die Geräte neu zu paaren, beziehungsweise die Sync-Einstellungen so zu ändern, dass keine Daten abgeglichen werden, und dies danach wieder zurück zu stellen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das hat alles nichts geholfen. Erst nachdem ich die Synchronisierungspartnerschaft mit der Workstation aufgehoben habe und die das Handy direkt mit Exchange verbunden habe funktioniert nun alles.

Wie man Exchange auf dem Handy einrichtet kann man unter anderem bei wikihowto nachlesen. Eine Anleitung, die beschreibt wie man an die Zertifikate kommt, findet sich zum Beispiel im Biba Blog.

Seit gestern ist nun Windows 7 RC auf meinem Notebook, einem Samsung R560 Madril mit einem P8400, 4GB Ram und 500GB WD Platte, installiert. Also höchste Zeit für einen vorschnellen Erfahrungsbericht!

Nachdem die x64-Beta nicht wirklich brauchbar auf dem Gerät lief, habe ich die Installation der RC noch einmal in 64bit versucht. Das Ergebnis entspricht den Beta-Erfahrungen, die Hardware an sich funktioniert, die Samsung Dienstprogramme gibt es weiterhin nur für 32bit. So wird die Helligkeitsteuerung des Displays unmöglich, und wenn man sich die Augen nicht verderben will ist ein Arbeiten unzumutbar ob der zu hohen Helligkeit. Also wieder rauf mit der x86-Version:

Im Gegensatz zu der Beta habe ich mich nach einem CompletePC-Backup zu einem Upgrade meines Produktivsystems auf 7 RC entschieden. Die Installation war langweilig: Keine Probleme, keine Fehler. Nach einer gefühlten Stunde und ein paar Neustarts war Windows dann wieder ein nutzbar. Der erste Eindruck war bestens, alles war wie erwartet.

Ich hatte letzte Woche die RC bereits auf meinen Desktop sauber neu installiert und dadurch schon ein paar Erfahrungen sammeln können. Kurz: Alle Anwendungen laufen, das Betriebssystem fühlt sich sehr gut an, ist angenehm schnell und stabil.

Beim Upgrade war das nicht anders. Einzig zwei Kopierschutzanwendungen versagten den Dienst (unter anderem Starforce), woran ich aber auch nichts ändern werde. Die Daemon Tools sind in meiner alten Version nicht kompatibel, da muss ich updaten, wenn ich sie wieder brauchen sollte.

Problematisch wurde es erst bei der Einwahl in das Firmen-WLAN, was ich bereits in einem anderen Eintrag abgehandelt habe.

Erfreulich: Die Samsung-Programme zur Regelung des WLAN, der Energiemodi und der Bildschirmhelligkeit laufen anstandslos, wie schon von Vista gewohnt. Fehlende Treiber (Grafikkarte) wurden sofort über das Windows Update nachinstalliert, inkompatible Hardware gibt es keine. Alles funktioniert!

Auffallend gut an der 7 RC: Die neue Remotedesktopverbindung. Diese unterstützt nun auch die Desktopeffekte von Win 7 zu Win 7. Alle Animationen und Transparenzien sind also auch aus der Ferne verfügbar. Tolles Eyecandy! Sogar Videostreams lassen sich damit Remote flüssig darstellen – entsprechende Anbindung vorausgesetzt.

Eine Änderung scheint es in der Leistungsbewertung der Hardware von 7 gegeben zu haben. So ist der CPU-Score meines Notebooks um 0,5 Punkte, der der Festplatte um 0,3 Punkte höher als bei Vista. Der Arbeitsspeicher verlor 0,1 Punkt, die Grafikkarte im 3D-Modus 0,3. Zumindest bei der Grafikkarte will ich dies aber auf die frühen Treiber zurückführen. Unter x64 zeigte sich die gleiche „Problematik“. Wenn dies kein Fehler ist und Vista nicht noch nachgepatcht wird, ist es in Zukunft schwer Werte von Vista mit denen von 7 zu vergleichen.

Was sonst noch stören könnte: Hin und wieder finden sich ein paar englische Dialoge in dem ansonsten gut eingedeutschtem Betriebssystem. Da sollte man einem Release Candidate aber nicht zu nachtragend sein. Wenn das das einzige Problem bleiben sollte: Bitte!

Eine ausführliche Auflistung der Neuerungen für Endanwender finden sich auf:
http://blogs.technet.com/sieben/archive/2009/05/04/was-ist-neu-im-windows-7-rc-aus-endanwendersicht.aspx

Die Änderungen von Beta zu RC werden auf dem gleichen Blog beschrieben:
http://blogs.msdn.com/e7/archive/2009/02/26/some-changes-since-beta.aspx
http://blogs.msdn.com/e7/archive/2009/03/13/a-few-more-changes-from-beta-to-rc.aspx

Irgend einen Haken musste es doch geben! Die Installation (Upgrade!) von Windows 7 verlief viel zu problemlos, abgesehen von zwei Kopierschutzmechanismen (*hihi*) liefen alle Programme, die Performance war sehr gut und Probleme gab es keine. Keine? Mitnichten! Denn schon der erste Arbeitstag offenbarte eins:

Unser Firmennetzwerk nutzt WPA2 Enterprise, PEAP und Radius. Während es zu Hause kein Problem war das Notebook in das WPA2-Netz zu bekommen, wollte es am Arbeitsplatz einfach nicht funktionieren.

Einen Hinweis auf das Problem gab die Ereignisanzeige: Die Fehler 36888 und 36882 tauchten auf, ein untrügerisches Zeichen dafür, dass es Probleme mit Zertifikaten geben sollte:

Event ID 36888: “Es wurde eine schwerwiegende Warnung generiert: 48. Der interne Fehlerstatus lautet: 552.”

Event ID 36882: “Das vom Remoteserver erhaltene Zertifikat wurde von einer nicht vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle ausgestellt. Aus diesem Grund können keine der im Zertifikat enthalten Daten verifiziert werden. Fehler bei der SSL-Verbindungsanforderung. Die angehängten Daten enthalten das Serverzertifikat.”

Von Windows Mobile 6.1 kannte ich das bereits, da das Mobilgerät sich nur mit WLANs verbinden mag dessen Zertifikate es installiert hat und denen es vertraut.

Das gleiche ereilt nun auch Windows 7. Ein Server, der sich selbst ein Zertifikat ausstellt, wie es oft geschieht, dem wird nicht mehr vertraut. Also das Serverzertifikat (für gewöhnlich eine .crt-Datei) nehmen und es auf dem System installieren. Dabei ist jedoch zu beachten, dass dabei penibel auf den Speicherort geachtet wird. Installiert man das Zertifikat mit den Standardeinstellungen des Assistenten befindet sich dieses nicht in einem imagevertrauenswürdigen Speicher, man kann sich den Vorgang gleich sparen. Richtig hingegen ist es das Zertifikat nach “Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen” zu kopieren. Sicherlich wird es auch in anderen Speicherort gehen, getestet habe ich das allerdings nicht, da es so schon wunderbar funktioniert.

Interessant: Bevor ich die Ursache des Scheiterns einkreisen konnte habe ich die eingebaute Problembehandlung ausprobiert. Dessen GUI meldet, dass es keine Lösung kennen würde. Schaut man jedoch in deren Einträge in die Ereignisanzeige ist dort haarklein die Problematik inklusive Hilfestellung aufgeführt. Ein Blick dorthin lohnt sich also auf jeden Fall, auch wenn Windows angeblich nicht helfen kann:image

Update 2009-08-18: Das war mir erstmal nicht aufgefallen: Meine x86 Windows 7 RTM zeigt das beschriebene Verhalten nicht mehr, dort funktioniert das WLAN sofort (nach manuellem Einstellen der nötigen Optionen).

Eines hat mich schon die ganze Zeit gestört: Beim Lesen von E-Mails ist erstens der Text viel zu groß und zweitens die Kopfzeile noch viel größer.

Doch für beides gibt es Lösungen: Um die Schriftgröße einer SMS oder E-Mail zu ändern reicht es mit dem Finger um den Enter-Button zu drehen (meint das imaginäre Scrollrad des Diamonds, mit dem man auch bei Maps oder Opera zoomt).

Der Header ist schon ein härterer Fall. Die Schriftgröße sowie Abständen werden hier jedoch in CSS-Dateien definiert, die sich im /Windows-Verzeichnis befinden. Dabei handelt es sich um die read.css, die iframe.css und die thread.css. Nach einer kleinen Anpassung sieht das schon wesentlich besser aus.

Endlich verbraucht die Kopfzeile nicht mehr den halben Bildschirm. Man könnte den Schriftgrad sogar noch weiter nach unten schrauben, wenn einem das immer noch stören sollte. Die so angepassten Dateien finden sich zusammen in der unten verfügbaren ZIP-Datei.

sshot002

Installation:

1. read.css, iframe.css und thread.css mittels Explorer oder besser noch Total Commander sichern (einfach in ein anderes Verzeichnis kopieren): So kann man die Originaleinstellungen wieder verwenden, sollte es nicht gefallen.

2. Die msg_fonts.zip entpacken und die Daten in den /Windows-Ordner des Gerätes entpacken. Entweder per Windows Explorer bei einer ActiveSync-Verbindung oder mittels des TotalCommanders direkt auf dem Handy. Der mitgelieferte Explorer reicht hierfür nicht aus, da er schreibgeschütze Dateien nicht überschreiben kann.

3. Das Gerät einmal neustarten damit die neuen CSS-Dateien geladen werden.

Download der msg_fonts

Hinweis: Die angepassten Dateien funktionieren mit allen Windows Mobile 6.1 Geräten, wurden von mir jedoch nur auf dem Touch Diamond getestet.

Komisches Problem: Im Firmennetzwerk befinden sich mehrere Drucker, die über das selbiges Verbindung zu meinem PC finden. Bisher hat das auch immer gut geklappt, bis plötzlich und ohne erkennbaren Grund das Drucken nicht mehr funktionierte. Nicht einmal die Druckeigenschaften ließen sich öffnen und quittierten ihren Dienst mit einer Fehlermeldung.

Nach kurzer Suche ließ sich das Problem finden: Die Treiber funktionierten nicht oder waren nicht mehr vorhanden und mussten folgerichtig aktualisiert werden.

Mit Vista aber kein Problem: Einfach im Startmenü auf “Drucker” gehen, den fehlerhaften Drucker auswählen und in der Leiste oberhalb auf “Treiber aktualisieren” klicken. Nach einer UAC-Meldung, die bestätigt werden will, läuft der Drucker wieder wie am ersten Tag.

drucker

Windows 7 Roundup

12. Januar 2009

In erster Linie für mich selbst als Gedächtnisstütze gedacht ist der folgende (work in progress) Sammeleintrag. Die meisten Artikel stammen dabei von Georg Binder / Vistablog.at, der fleißig zum Thema “7” bloggt.

The bumper list of Windows 7 secrets (Tipp!)
Was ist neu in Windows 7 (Video, 60min) von David Melanchthon (Tipp! neu)
Software- / Hardwarekompatibilität von Windows 7 Beta
Erfahrungsberichte zu Windows 7

Windows 7: Natives booten von VHD (Tipp!)
Windows 7 OpenSearch im Explorer
Windows 7 Problem Steps Recorder

Windows Team Blog
Technet Forum Windows 7
Computerbase Windows 7 Forum
Winfuture Windows 7 Spezial