Apple 1991: Die Idee für das iPhone gab es schon

4. März 2008

Beim Stöbern im Spiegel Archiv bin ich auf einen Artikel aus dem Jahr 1991 gestoßen, der die Weitsichtigkeit von Apple beweist. Der damalige Apple-Präsident Michael Spindler sagte dort zum Spiegel im Zusammenhang mit der Entwicklung des PowerPCs:

SPINDLER: (…) Und das ist ja nur der Anfang. Danach werden wir einen ganz radikalen Schritt vollziehen, um ein paar Probleme zu lösen, die mit der heutigen Technik noch nicht zu schaffen sind.

SPIEGEL: Woran denken Sie dabei?

SPINDLER: Zum Beispiel an Computer, die man wirklich in die Tasche stecken kann und überall dabei hat. Ein Computer wird eines Tages Rechner, Datenbank, Notizbuch, Telefon und Fernsehen in einem sein – oder auch ein Stadtplan, mit dem ich in einer fremden Stadt herumlaufe; der sagt mir dann alles über Sehenswürdigkeiten oder die besten Restaurants.

SPIEGEL: Klingt reichlich utopisch.

Bis diese Realität wahr geworden ist verging also rund ein Jahrzehnt. Und was vor allem Erstaunlich daran ist: Diese Vorhersage, oder Vision, wurde genauso Realität.

Ein Stöbern in den ganzen alten Artikeln lohnt sich immer. Einfach einmal reinklicken und in dem gesammelten Wissen ab 1950 profitieren.

2 Responses to “Apple 1991: Die Idee für das iPhone gab es schon”


  1. […] unknown wrote an interesting post today onHere’s a quick excerptBeim Stöbern im Spiegel Archiv bin ich auf einen Artikel aus dem Jahr 1991 gestoßen, der die Weitsichtigkeit von Apple beweist. Der damalige Apple-Präsident Michael Spindler sagte dort zum Spiegel im Zusammenhang mit der Entwicklung des PowerPCs: SPINDLER: (…) Und das ist ja nur der Anfang. Danach werden wir einen ganz radikalen Schritt vollziehen, um ein paar Probleme zu lösen, die mit der heutigen Technik noch nicht zu schaffen sind. SPIEGEL: Woran denken Sie dabei? SPINDLER: Zum Beispiel an Computer, die man wirklich in die Tasche stecken kann und überall dabei hat. Ein Computer wird eines Tages Rechner, Datenbank, Notizbuch, Telefon und Fernsehen in einem sein – oder auch ein Stadtplan, mit dem ich in einer fremden Stadt herumlaufe; der sagt mir dann alles über Sehenswürdigkeiten oder die besten Restaurants. SPIEGEL: Klingt reichlich utopisch. Bis diese Realität wahr geworden ist verging also rund ein Jahrzehnt. Und was vor allem […] […]

  2. ich Says:

    ich wette um 50cent, dass xerox solche ideen schon früher hatte und sogar vielleicht etwas brauchbares in entwicklung (als experiment) in einem hinterstüberl hatte/ hat.
    schade, dass sie alle diese ideen (taskbar, etc etc) nicht patentiert haben – sie wären mächtiger als MS.


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