Windows 7 Roundup

12. Januar 2009

Update: Hier steht nun auch der Erfahrungsbericht zu der Windows 7 RC bereit!

Seit kurzem ist die Windows 7 Beta verfügbar. Grund genug diese (in Form der 32bit-Version) gleich auf meinem Notebook zu installieren!

Dabei handelt es sich um ein Samsung R560 Madril (P8600, 4GB Ram, 9600GT Grafik, 15,4”), welches zum Testen mit einer alten 120GB HDD ausgerüstet wurde um so mein eigentliches System nicht zu gefährden.

Der Installer von Seven kommt einem dabei recht bekannt vor, da dieser auch bei Vista zum Einsatz kam. Die Installation an sich ist wenig spannend. Nach 20 Minuten ließ sich Windows zum Ersten mal nutzen. Erste Auffälligkeit: Kein Videotreiber, nur eine Standardausführung und somit auch kein Aero. Allerdings wurde im Hintergrund schon ein aktueller Nvidia-Treiber geladen, so dass nach einem Neustart auch das Bild stimmte.

Alle anderen Treiber wurden automatisch gefunden und installiert. Selbst Hand anlegen? Unnötig! Einzig die Helligkeitsregelung funktionierte bei meinem Samsung-Gerät mal wieder nicht, das kannte ich schon von Windows Vista. Also das entsprechende Hilfs-Programm im Vista-Kompatibilitätsmodus installiert. Und siehe da: Nichts – Die Regelung funktioniert nicht. Zwar habe ich jetzt einen Schieberegler im Mobility Center, dieser ist jedoch ohne Funktion. Gleiches für das von Samsung mitgebrachte Programm. Vor allem in dunklen Räumen ist das nervig, da das Bild schon sehr hell ist und das Arbeiten unangenehm macht.

Ansonsten: Erstaunlich, dass nach dem Start nichts los ist. Hat Vista noch wie wild auf der Platte gearbeitet ist bei Seven Ruhe. Schön! Ingesamt fühlt sich das neue OS schon in der Beta wie eine Mischung aus Vista und XP an. Hübsch und einfach wie Vista und reaktionsschnell wie XP. Ich denke das ist genau das, was man sich auch schon vom Vorgänger gewünscht hat.

Weitere Auffälligkeit: Schon wieder eine neue WLAN-Konfiguration. Allerdings wurde sie wirklich besser, so lassen sich Zugangsdaten für Radius-Authentifizierung direkt hinterlegen und bearbeiten. Nicht wie bei XP und Vista immer auf den Balloon-Tipp warten.

Auch die Libraries wissen zu gefallen, so können beispielsweise Videodateien auf mehreren Partitionen verteilt sein, sie werden dennoch alle in einem Ordner angezeigt. Die Verteilung der Daten übernimmt Seven dabei selbst.

Passend dazu ist auch der Explorer noch etwas hübscher geworden, auch wenn er jetzt stärker dem Finder eines anderen Betriebssystems ähnelt ;)

Insgesamt bin ich positiv überrascht. So sehr, dass direkt mein Vista dagegen tauschen würde, wäre es nicht noch eine Beta und würde im August auslaufen.

Der einzige Grund mein Notebook bisher mit einem 32bit-Betriebssystem zu betreiben war die Notwendig die Samsungs-Software zu benutzten, welche nur damit läuft. Da diese aber mit Seven auch in 32bit keine Funktion mehr hat, werde ich die Platte noch einmal platt machen und gucken ob sich die Beta auch in 64bit so gut schlägt.

Wie sich diese Version schlug steht hier: Windows 7 Beta – Zweiter Erfahrungsbericht (x64)