image Vor gut einem halben Jahr habe ich wieder mit einer fast vergessenen Angewohnheit angefangen: LAN-Parties. Im privaten Kreis haben wir weit über ein Dutzend davon abgehalten, bis vor zwei Jahren diese Tradition verebbte und erst im letzten Sommer wieder aufgenommen wurde.

Als tolles Mittel zur Organisation davon hat sich bei uns mixxt.de eingebürgert. Mit einer eigenen Gruppe lassen sich damit Veranstaltungen schnell und einfach planen sowie Informationen austauschen.

Mittlerweile gab es bereits wieder zwei LANs, eine dritte steigt im Dezember. Doch neben dem Spaß störte wieder eine altbekannte Sache: Computer schleppen. Zwar sieht mein titanbeschichtetes Gehäuse für den PC totschick aus, ist aber auch doppelt so schwer wie er aussieht. Dagegen ist sogar mein sperriges 22”-Display ein toll zu transportieren.

Bei der nächsten LAN bin ich darum besser aufgestellt, da ich mich endlich dazu durchringen konnte ein spieletaugliches Notebook zu kaufen – der Desktop kann damit zu Hause bleiben. Ausgewählt wurde das Samsung R560 Madril, da es nicht nur beim Arbeiten dank der tollen Tastatur und des nahezu unhörbaren Lüfters ein Genuss ist, sondern mit der 9600M GT DDR3 eine leistungsstarke Grafikkarte verbaut hat. Durch das gute Kühlsystem lässt sich diese gefahrlos auf weit über 9700M GT Niveau takten. Abgerundet wird das Gerät durch 4 GB Arbeitsspeicher, Vista Ultimate und einem leuchtstarken 15,4-Display.

Da auf Netzwerkpartys naturgemäß auch immer ein paar Daten den Besitzer wechseln, wird die verbaute 320 GB Platte gegen ein pfeilschnelles Modell von Western Digital mit 500 GB mit zwei Platter ausgetauscht. Die “kleine” Platte wandert in ein externes Gehäuse, so dass auf der LAN immerhin 820 GB zur Verfügung stehen.

Auch wird meine geliebte Logitech MX500 in Rente geschickt. Ersetzt wird sie durch eine Roccat Kone. Einen Technikfreak lässt dabei die Feature-Liste der Maus aus Deutschland(!) das Herz höher schlagen:

image- je 38 wählbare Beleuchtungsfarben für insgesamt 5 LEDs plus Lichteffekte
- traumhafte Ergonomie
- vier zusätzliche Gewichte zum Beschweren
- 128kb Speicher für fünf in der Maus speicherbare Spielprofile inklusive Macros
- 72 MHz Prozessor
- 3200 dpi (6,4 MP, 7080 fps – nein, kein Schreibfehler!)
- 1ms Reaktionszeit, Erkennung bis 20G
- und last but not least: Einen Sensor, mit dem sich der Laser der Maus an das Mauspad anpassen lässt. Unglaublich.

Mögen die Spiele beginnen!

Zwei Wochen sind jetzt seit dem Defekt vergangen, der Monitor befindet sich die ganze Woche bereits bei Samsung. Ohne Reaktion bisher.

Im Test: Der Samsung-Service

25. November 2007

Was bisher geschah: Wie letzte Woche geschrieben hat mein Samsung 225MW Monitor/TV nach einem Tag den Geist aufgegeben.

Der Defekt trat Donnerstag Abend letzer Woche auf, am Freitag Mittag dann mein Anruf bei der Samsung Hotline. Nach Aufnahme meiner persönlichen Daten bekam ich eine Kundennummer und wurde an den technischen Support weitergeleitet. Dort wurden meine Angaben nochmal geprüft und ich konnte endlich mein Leid mit dem Gerät schildern. Die Frage ob ich ein Leihgerät haben möchte habe ich natürlich mit „Ja“ beantwortet. Versichert wurde mir, dass das Leihgerät mindestens gleichwertig sei. Schön! Idealerweise, da ich einen richtigen Techniker in der Leitung hatte, konnte ich noch ein paar technische Fragen loswerden, von denen ca. die Hälfte beantwortet werden konnten. So zum Beispiel: Was genau war die Problemursache bei meinem Gerät, war dies ein „Known-Error“,  warum leuchten meine Sensortasten nicht, wieso funktioniert die Bild-In-Bild-Funktion nicht mit meinem über Scart angeschlossenen DVB-T-Receiver und weitere Fragen. Man sendete mir nach dem Gespräch ein fertig ausgefülltes Reperationsformular zum Ausdrucken.

Am Montag kam dann ein Anruf mit unterdrückter Nummer. Der Samsungservice setze mich in Kenntnis, dass kein Leihgerät verfügbar wäre. Meine Optionen: Auf ein Leihgerät warten oder was anderes nehmen. Ich entschied mich für das nächstbeste, einen 19 Zöller mit TV-Tuner.

Es sollten jetzt vier weitere Tage vergehen, bis GLS am Donnerstag die Geräte tauschen wollte. Leider war gerade zu der Zeit niemand zu Hause, darum kamen sie am Freitag wieder, natürlich ohne passende Versandverpackung für meinen Monitor, so dass das Gerät in meinen Originalkarton versendet wird.

Sobald ich wieder was von Samsung höre gibt es hier die Neuigkeiten.  Bisher verstrichene Zeit (vom Defekt bis zum Leihgerät): 1 Woche.

eBay-Wahhhhn

18. November 2007

Die „bei eBay bekommst du alles billiger“ – Zeiten sind schon eine Weile vorbei. Deutlich merkt man das, wenn man mal nach dem neuen Samsung F700 (von den Vodafone Marketingexperten „Qbowl“ genannt) sucht. Der Mindestpreis liegt da bei 400 EUR zuzüglich Versandkosten. Als Sofortkauf auch ab ca. 450 EUR. Ein tolles Angebot, würde man das Gerät – ohne Versandkosten – nicht in jedem Vodafoneladen für nur 399 EUR ohne Vertrag bekommen. Sollten die Preise noch ein wenig steigen, sollte ich mal schön bei Vodafone shoppen gehen ;)

Samsung F700

Ebenso unerfreulich wie die fehlende Intelligenz mancher eBay-Kunden sind meine neusten Erfahrungen mit Samsung. Mein neuer 225MW ist echt toll. Jedenfalls 24 Stunden lang war er es, bis er kaputt ging. Effektive Nutzungsdauer: ca. 3 Stunden. Darum gibt es also drei Jahre Garantie mit Vor-Ort-Austausch…

Samsung 225MW