Die neuen MacBooks – mehr Features als erwartet
19. November 2008
Immernoch gibt es einige Klagen über die glänzenden Displays und den fehlenden Firewire-Anschluss beim MacBook. Da überrascht ein Bericht von Ars Technica mit einem neuen Feature, welches Apple bisher verschwiegen hat.
Denn mit den neuen Geräten hat auch eine weitere Technologie Einzug gehalten in die Notebooks: HDCP (beziehungsweise DPCP, DisplayPort Content Protection). Das ist der Kopierschutz (ja, DRM!) der verhindern soll, dass das Bild- und Tonsignal bei der Wiedergabe von HD-Videos mitgeschnitten wird. So lassen sich geschützte Filme nur dann anzeigen, wenn alle beteiligten Komponenten (inklusive der Displays) HDCP unterstützen. Eine Wiedergabe eines BluRay-Films wird so über einen Beamer per VGA (mangels HDCP beim analogen Anschluss) unmöglich.
War dies bisher nur ein potentielles Problem von Windows-Nutzern, müssen sich jetzt auch Apple Kunden damit rumschlagen. Schlimmer noch: Einige Filme, die im iTunes Store gekauft wurden sind bereits so geschützt. Einen Hinweis, welche davon über den Kopierschutz verfügen und welche nicht, gibt Apple nicht. Hier heißt es also – mit allen damit verbunden Kosten – ausprobieren. Besonders ärgerlich, da auch ältere Filme bereits geschützt sind.
Und das alles, nachdem Steve Jobs BluRay bei der Präsentation der neuen MacBooks – wohl auch wegen des Kopierschutzes – als “bag of hurt” bezeichnet hat. Recht hat er.
Dass dies (auch bei Apple-Kunden) nicht gut ankommt, zeigen die Reaktionen der Nutzer von wired.com:
Ronin: Still pissed about the lack of Firewire ports–now this??!!?
I can’t in good faith recommend any of the new macs to my audio/visual students! Should I tell them to go…PC?
Andrew: HDCP can kiss my hairy analogue hole.
david: Wow. They’re really doing everything in their power to make torrents more attractive than buying from the iTunes store.
Das traurige an dem Kopierschutz ist die Tatsache, dass die Leute, welche die Filme illegal besorgen, keine Probleme bei der Wiedergabe haben werden – egal auf welchem Gerät – und wieder einmal mehr nur die ehrlichen Käufer damit gequält werden.
Bild und Informationsquelle: Ars Technica
CTRL+ALT+DEL zum aktuellen Geschehen
15. Oktober 2008
Vergleich iPhone Geschwindigkeit: Werbung vs. Realität
11. August 2008
Über fscklog.com habe ich eben ein tolles Video gefunden. Es vergleicht die „unslow“-Werbung für das iPhone mit der Realität – der Unterschied ist extrem. Dass in Werbung viel und oft übertrieben wird ist ansich nichts neues, dennoch halte ich das, was das Video offen legt schon für bedenklich. Würde mich interessieren was passieren würde, wenn dies kein Spot für das iPhone sondern für ein Windows Mobile Gerät gewesen wäre.
Sproutcore – AJAX Javascript Framework
18. Juni 2008
Als ich zum ersten Mal die Präsentation zu Mobile Me von Apple sah, muss ich zugeben dass ich von den Webanwendungen sehr beeindruckt war. Das Beste daran: Die Frontendtechnologie stellt bei Mobile Me das Framework SproutCore. Nach einigem Gekämpfe habe ich es inklusive Ruby auf meiner virtuellen Ubuntu-Installation zum laufen bekommen und gleich einmal das Tutorial durchgespielt. Das Arbeiten mit dem Framework macht durchaus Spaß.
Ich bin sehr zuversichtlich SproutCore bei meiner nächsten Intranetanwendung einmal richtig ausprobieren zu können – inklusive einem Ruby-Backend.
Wer Ruby bereits inklusive Gems installiert hat, kann an SC mit folgendem Befehl kommen:
sudo gem install sproutcore
Die komplette Installation ist auf der Dokumentationseite zu finden.
Wie ich heute sah, gibt es mittlerweile hier auch ein Tutorial für die etwas trickreichere Installation unter Ubuntu.
Apple 1991: Die Idee für das iPhone gab es schon
4. März 2008
Beim Stöbern im Spiegel Archiv bin ich auf einen Artikel aus dem Jahr 1991 gestoßen, der die Weitsichtigkeit von Apple beweist. Der damalige Apple-Präsident Michael Spindler sagte dort zum Spiegel im Zusammenhang mit der Entwicklung des PowerPCs:
SPINDLER: (…) Und das ist ja nur der Anfang. Danach werden wir einen ganz radikalen Schritt vollziehen, um ein paar Probleme zu lösen, die mit der heutigen Technik noch nicht zu schaffen sind.
SPIEGEL: Woran denken Sie dabei?
SPINDLER: Zum Beispiel an Computer, die man wirklich in die Tasche stecken kann und überall dabei hat. Ein Computer wird eines Tages Rechner, Datenbank, Notizbuch, Telefon und Fernsehen in einem sein – oder auch ein Stadtplan, mit dem ich in einer fremden Stadt herumlaufe; der sagt mir dann alles über Sehenswürdigkeiten oder die besten Restaurants.
SPIEGEL: Klingt reichlich utopisch.
Bis diese Realität wahr geworden ist verging also rund ein Jahrzehnt. Und was vor allem Erstaunlich daran ist: Diese Vorhersage, oder Vision, wurde genauso Realität.
Ein Stöbern in den ganzen alten Artikeln lohnt sich immer. Einfach einmal reinklicken und in dem gesammelten Wissen ab 1950 profitieren.
gOS hat Humor!
27. Februar 2008
Mit gOS sehe ich eine echte Konkurenz für Ubuntu auf dem Desktop kommen. Erfrischend auch der Humor der Entwickler:

Zu besichtigen auf http://www.thinkgos.com/features_freeupdates.html.
Werde die auf Ubuntu basierenden Distro die Tage einmal ausprobieren, von den Bildern sieht es sehr nett aus – genau das Richtige für die Freundin
Wired: Apples offensichtlichste Flops
5. Februar 2008
Das Wired Magazine hat eine Liste mit den acht offensichtlichsten Flops von Apple zusammen gestellt: Erinnert sich noch jemand an den Pippin, die Multimedia-Spielekonsole? Nein? Dann gehts hier weiter!


