Piratenpartei goes Batman!

24. September 2009

Der Landpirat hat eine großartige Aktion dokumentiert. Dabei entstand auch dieses Batman-Piraten-Bild, welches ich – um es etwas wallpaperfreundlicher zu machen – nochmal leicht farblich und vom Kontrast her überarbeitet habe. Viel Spaß mit dem  CC by-nc-sa Bild!

pirat

Piratenpartei Wallpaper

Auch zu finden in meinen Flickr-Stream  http://www.flickr.com/photos/mbiebusch/3949565647

Da ich durch einen Tweet von @wmdev auf die Software 3G Test kam habe ich diese gleich mal schnell installiert und geguckt, was dabei rauskommt. Hier das Protokoll zur Netzqualität von o2:

Carrier Provider
  3G o2 – de
IPCONFIG
  Public IP:82.113.121.113
  Gateway:10.43.152.182
  DNS:193.189.244.206
DNS Lookup Latency
  12ms
DNS Lookup to External Server Allowed?
  No
Blocked Ports
  135(RPC)139(NETBIOS)445(SMB)5060(SIP)
BitTorrent Traffic Blocked?
  No
Uplink Throughput
  342kbps
Average PING RTT
  264ms
Average HTTP GET Latency
  1474ms
Downlink Throughput
  215kbps
Singal Strength Level
  10/10
HTTP Caching Detected?
  No
HTTP Compression Detected?
  No

Interessant, dass dem Test nach Port 5060 geblockt wird. Dafür scheint Bittorrent kein Problem. Die HTTP-Latenz ist zudem mit 1,4 Sekunden selbst für UMTS schon arg hoch, beim Ping kann man hingegen nicht meckern.

Der Lauf wurde an einem Donnerstag Abend in Wolfsburg gegen 23:00h und mit einem Touch Diamond durchgeführt.

Ein ganz normaler Tag

8. Juli 2009

„…Also, der Auftrag lautet lediglich: Dahin fahren und bei zwei Rechner die Installation fertig zu stellen, richtig?“

„Genau so sieht‘s aus. Ich schätze mal das dauert so eine Stunde, halbe Stunde Arbeit, und je eine viertel Stunde Vor- und Nachbearbeitung.“

„Naja, ein bisschen Bauchgrummeln habe ich dabei. Aber probieren kann man es ja, geht schließlich um einen neuen Kunden. Und wenn das nichts ist, dann lassen wir das…“

Und so fing das kleine Abenteuer an. Da wir ja momentan in Zeiten der Wirtschaftskrise leben ist jeder Auftrag willkommen. Vor allem da es sich um einen neuen Kunden handelt. Eigentlich fast sogar zwei, denn dies ist eine Unterbeauftragung. Eine große Hotelkette in Deutschland hat eine spanische Software zur Verwaltung eingekauft. Diese wird dabei komplett vom Hersteller dieser betreut, inklusive Infrastruktur, inklusive Hardware in den Hotels. Da das Unternehmen jedoch nicht an allen Hotelstandorten auch Mitarbeiter beschäftigen kann, haben sie einen Serviceprovider beauftragt Leistungen regionaler Firmen einzukaufen, die sich dann um die Umsetzung kümmern. Dem Serviceprovider steht es dabei frei wen sie damit beauftragen. Und so kamen wir zum Zug nachdem wir ein Angebot erhalten hatten.

Vor Ort ein freundlicher Empfang, wie eigentlich nicht anders zu erwarten. Der lokale Techniker, der sich um die sonstige EDV-Infrastruktur zu kümmern schien, wies uns auch gleich rudimentär ein. Problem bei den zwei PCs, die zu bearbeiten waren, bestand darin, dass aus Spanien – also vom Hersteller der Software – kein Datenaustausch und Remotezugriff auf die Geräte möglich war. So ging man vielleicht von einer fehlerhaften Installation aus.

Was uns aber verschwiegen wurde: Selbst wenn die PCs korrekt funktionieren würden, und das taten sie nicht, wäre eine Verbindung über das Internet unmöglich gewesen. Das Problem war schnell gefunden: Es gab kein Internet für die PCs. Die Systeme verfügten über einen eigenen Anschluss, der in der vorherigen Woche gelegt wurde. Warum es nicht ginge wollte ich also wissen.

Der lokale Techniker war auch sehr auskunftsfreudig und fing auch ganz vorne an: Er selbst hat ja von dem ganzen Kram keine Ahnung. Eigentlich gibt es einen angestellten Techniker, der sich um alles kümmert jedoch mehrere Standorte betreut und darum nicht da ist. Aber wenn man ihm sagt, was man wo hinstecken muss, dann macht er das. Sonst sieht‘s um sein wissen eher mau aus. Gibt er ja auch ganz offen zu.

Die Hard- und Software des spanischen Anbieters wurde bisher immer von einem Techniker betreut, der dies aber nicht mehr tut. Seitdem haben die ausführenden EDV-Meister gewechselt. Zuerst jemand aus der Umgebung, der jedoch nur ein einziges Mal kam und auch nichts anderes gemacht hat als die Ausstattung zu inventarisieren. Die defekten PCs wären ihm herzlich egal gewesen. Genauso wie die ausgemusterten Systeme, die heute noch vor sich hin stauben. Danach kam ein neuer Techniker um den neuen Internetzugang zu legen. Oder eben auch nicht. Es war ein Rentner, der sich verselbstständigt hat und nun in EDV macht. Allerdings scheiterte er bereits an der Installation des Routers. Wie mir der lokale Techniker berichtete auch ein Zeitproblem: Der Beste musste mit seinem Enkel angeln gehen, da muss der Job schon einmal warten. Auch er ward nie wieder gesehen. Sicher angelt er noch heute.

Und nun also wir. Der Fehler im Router war schnell gefunden. Obwohl alles korrekt verkabelt war gab es da ein paar Probleme: Die alten T-Online-Zugangsdaten mit einem vodafone-Router zu nutzen kann nur scheitern, die resultierenden Fehlermeldungen – die übrigens genau auf diesen Zustand hinwiesen – wurden wohl in der Zeitnot ignoriert. Halb so schlimm! Denn selbst wenn der Zugang funktioniert hätte, die Rechner befanden sich in einem ganz anderen Subnetz. Und, wäre auch noch das Subnetz richtig gewesen, ja dann, dann wäre fehlendes Portforwarding die nächste Hürde gewesen. Also besser gleich am Anfang den Fehler lassen, dann merkt man von den anderen ja nichts.

Doch das war alles noch Warmup. Nach der Beseitigung dieser im Arbeitsauftrag nicht erwähnten Widrigkeiten waren die PCs dran. Die spanisch-englische Bedienungsanleitung für die spanische Software hatte mit der Realität nicht viel gemein. So war die Fehlerbeseitigung unmöglich. Da wir zu zweit vor Ort waren jedoch kein Problem: Mein Kollege probiert alles Menschenmögliche die Software zur Mitarbeit zu zwingen, während ich versuchte den technischen Support zu erreichen. Um es kurz zu machen: Es hat zwei Stunden und mein Handyakku gedauert jemand zu erreichen, aus anfänglichen drei Telefonnummern (eine deutsche und eine spanische Niederlassung des Softwareanbieters, sowie die Kontaktnummer des Serviceproviders) wurden am Ende sieben Nummern, die ich der Reihe nach abtelefonierte. Entweder ging niemand ran, es war besetzt oder zweimal sogar eine Endloswarteschleife. Doch die achte Nummer verhieß Erfolg und brachte mich dann zu der Person, die unter der ersten Nummer nicht zu erreichen war – obwohl es wenige Tage vorher kein Problem war.

Innerhalb von anderthalb Stunden wurde mittels VNC und gebrochenem Spanisch-Englisch die Installation auf beiden Rechnern fertig gestellt. Mit der Arbeitsanweisung hatte das aber rein gar nichts mehr zu tun, anstatt eine Anwendung einfach nur zu starten bedarf es mehrere Updates von privaten FTP-Servern und wildem Konfigurationsdatei-Fleddern um alles zum laufen zu bekommen.

Nach getaner Arbeit fehlte nur noch eine Unterschrift auf dem Arbeitsauftrag. Also schnell an die Rezeption und höflich danach fragen. Dies holt den Techniker der da sagt: Ich unterschreibe nichts. Ebenso die Rezeption. Und die Geschäftsleitung. Also ein weiteres Telefonat, inzwischen war ich mit dem Ansprechpartner des Serviceproviders ja schon per Du, und auch das Problem konnte ich noch klären.

Da das Hotel die Arbeiten nicht (!) beauftragt hat gab es auch keine Unterschrift. Was das über die Qualität der Software, die schon ein halbes Jahr nicht mehr funktionsfähig war, zu heißen hat, das überlasse ich gerne dem geneigten Leser zu entscheiden.

“Friends and collegues,

a few minutes ago a press conference in Stockholm began, where we disclose for the Swedish press and bloggosphere that we will join the green group in European parliament, that is to say Greens/EFA. This is the group that the Swedish Environmental Pary is a part of, but without as clear a right/left-profile as the Swedish Environmental Party. We have received interesting offers from four groups, such as the liberal group ALDE and leftist group GUE/NGL amongst others, but the deciding factor was that the green group has come the farthest in its work with information policy perspectives.

As such, we judge that we have the strongest possibility to reach results for our policies through the green group, and Christian Engström will take his seat there when parliament opens on June 14.

With this newsletter I want to tell this to all our members before the press reports on it.

We did this together, friends. We have written history.

Translation: Nicholas
Source: rickfalkvinge.se

Greens/EFA group welcome Swedish Pirate Party member

Man möge sich einmal anschauen was die deutsche Regierung und Ihre Organe so alles treiben – im Ausland! Nachfolgend ein Newsletter von Versandhändler Gamesonly.at, welcher von der BPjM genötigt wird:

Deutschland vor dem Abgrund der Zensur-Diktatur?
Auf Grund ständiger Anfragen und Gerüchten, möchten wir uns nun zum Thema BPjM und Jugendschutz kurz zu Wort melden.
Nachdem wir das Treiben der letzten Tage miterlebt haben, halten wir folgendes fest:
Bereits im Mai 2008 erhielten wir als größter österreichischer Videospielhändler ein Schreiben von der BPjM.
Die Hintergründe sind bekannt. Unsere Rechtsabteilung hatte dreimal Einspruch erhoben, dreimal wurde diesem nicht stattgegeben – jedoch bleiben unsere Anwälte weiterhin hartnäckig.
Wir vertreiben weder Kinderpornografie noch sind wir Waffenhändler. Wir handeln mit Unterhaltungssoftware!
Derzeit verfolgen deutsche Politiker einen Kurs, welcher nur auf Zensur/Verbot/Bevormundung in jeglicher Form ausgerichtet ist:
Deutschland will
- Spiele ab 18 verbieten
- Filme ab 18 verbieten
- gametrailers.com verbieten
- Amazon England verbieten
- Youtube verbieten
- Paintballspielen verbieten.
Deutschland verbietet bereits Solarienbenutzung für Jugendliche!
Die Innenminister überschreiten damit eindeutig die verfassungsmäßigen Kompetenzen mit den Beschlüssen von Bremerhaven.
Liebe deutsche Bundesbürger, überlegt euch gut, wem Ihr bei den kommenden Wahlen euer Vertrauen schenkt bzw. eure Stimme gebt.”

Mehr ist dazu wohl nicht zu sagen.

Nach meinem Wechsel von Windows Mobile 6.1 auf 6.5 habe ich mich auch gleich von meinem alten Twitter-Client Pocketwit verabschiedet. Dieser ist zwar von der Idee sehr nett, in der Bedienung aber etwas zu lahm und hackelig. Eine Alternative musste also her.

image Fündig wurde ich bei Trinket Software, die vor kurzem die Version 1.1 ihres Clients Twikini fertig gestellt haben. Dessen Oberfläche ist reduziert auf das Minimum und lässt sich einfach bedienen. Fast schon ungewohnt für eine WiMo-App: Twikini ist richtig schön schnell!

Dazu sind Spielereien wie Twitpic oder eine Anbindung an den Media Player sowie ein rudimentärer Theme-Support integriert.

Alles in allem also eine feine Sache, die allerdings Ihren Preis hat: 4,95 $ inklusive einer weiteren Trinket Software. Wem das zu teuer ist, der soll übrigens als Blogger die Möglichkeit haben über das Programm zu schreiben und dafür eine kostenlose Kopie zu bekommen.. ;)

Update 29.06.2009:

Mittlerweile habe ich Twikini schon über zwei Wochen im Einsatz. Mein Fazit soweit: Dabei bleibe ich! Es gibt zwar auf meinem Gerät mitunter Darstellungsfehler der Avatare, was aber nicht weiter stört. Dafür ist die Software schön schnell, super zu bedienen und auf jeden Fall ihr Geld (oder Blogeintrag ;) wert.

as Neulich stand mal wieder ein ROM-Upgrade für mein XDA Touch Diamond auf dem Plan. Da Windows Mobile 6.5 fertig gestellt worden ist und schon viele Custom-ROMs bereits darauf basieren habe ich dieses auch ausprobieren wollen.

Problematisch wurde es Microsoft-typisch wieder an einer Stelle: Die Zertifikate.

Meine Kontakt- und Kalenderdaten sowie Mails liegen auf einem Exchangeserver, den auch meine Workstation nutzt. Mit diesem PC nun wollte ich mein Handy synchronisieren lassen, was aber schon im ersten Versuch scheiterte. Die Verbindung wird zwar erstellt, allerdings kann ich keine Daten abgleichen.

Klar, nach diversen ROM-Wechseln war das Problem klar: Ich habe vergessen die Server-Zertifikate zu auf dem Handy installieren. Also dies schnell nachgeholt und siehe da: Nichts.

Nichts, außer verschiedenen Fehlermeldungen. Anscheinend soll das Zertifikat auf dem Server (!) ungültig sein. Um diesen und andere Fehler vom Schlage 0x8007274a (RapiMgr) und 0×8004005, 0x800ffff (Log auf Handy) zu beseitigen empfehlen verschiedene Foren vor die Geräte neu zu paaren, beziehungsweise die Sync-Einstellungen so zu ändern, dass keine Daten abgeglichen werden, und dies danach wieder zurück zu stellen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das hat alles nichts geholfen. Erst nachdem ich die Synchronisierungspartnerschaft mit der Workstation aufgehoben habe und die das Handy direkt mit Exchange verbunden habe funktioniert nun alles.

Wie man Exchange auf dem Handy einrichtet kann man unter anderem bei wikihowto nachlesen. Eine Anleitung, die beschreibt wie man an die Zertifikate kommt, findet sich zum Beispiel im Biba Blog.

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