Mobiles o2 3G-Netz kurz durchgemessen
23. September 2009
Da ich durch einen Tweet von @wmdev auf die Software 3G Test kam habe ich diese gleich mal schnell installiert und geguckt, was dabei rauskommt. Hier das Protokoll zur Netzqualität von o2:
Carrier Provider
3G o2 – de
IPCONFIG
Public IP:82.113.121.113
Gateway:10.43.152.182
DNS:193.189.244.206
DNS Lookup Latency
12ms
DNS Lookup to External Server Allowed?
No
Blocked Ports
135(RPC)139(NETBIOS)445(SMB)5060(SIP)
BitTorrent Traffic Blocked?
No
Uplink Throughput
342kbps
Average PING RTT
264ms
Average HTTP GET Latency
1474ms
Downlink Throughput
215kbps
Singal Strength Level
10/10
HTTP Caching Detected?
No
HTTP Compression Detected?
No
Interessant, dass dem Test nach Port 5060 geblockt wird. Dafür scheint Bittorrent kein Problem. Die HTTP-Latenz ist zudem mit 1,4 Sekunden selbst für UMTS schon arg hoch, beim Ping kann man hingegen nicht meckern.
Der Lauf wurde an einem Donnerstag Abend in Wolfsburg gegen 23:00h und mit einem Touch Diamond durchgeführt.
Erfahrungsbericht Microsoft Surface
19. November 2008
Rechtzeitig zur xtopia 08 sind die ersten Surface-Tische in Deutschland eingetroffen. Vor Ort hatte ich die Möglichkeit ein Entwicklermodell ausführlich zu testen.
Der erste Eindruck: Ein schickes Gerät mit recht kompakter Bauform – ich hätte ihn mir größer vorgestellt. Zweiter Eindruck: Das Display ist ein bisschen dunkel, was aber auch an der starken Ausleuchtung der Räume gelegen haben dürfte.
Eine Angst vor Fingerabdrücken ist bei dem Tisch im übrigen unbegründet: Die Glasflache ist komplett angeraut, so dass sie nicht nur sehr wertig aussieht und sich auch so anfühlt, sondern auch resistent gegen Abdrücke ist.
Die eigentliche Bedienung klappte am vorliegenden Entwicklermodell im Großen und Ganzen reibungslos. Was störte war, dass der Surface nicht auf jede Berührung reagierte. In einer Demoanwendung war es mir nahezu unmöglich deine Schaltfläche zur Zusammenarbeit zu bewegen. Allerdings scheint hier lediglich das Programm störrisch gewesen zu sein, da die installierten Testprogramme alle Berührungen fehlerfrei erkannten. Multitouch-Anwendungen waren dabei generell jedoch etwas behäbig, nicht immer wurde das gemacht, was man eigentlich wollte. So klappte das Zoomen und Rotieren meist erst nach etwas Übung.
Zu Demozwecken waren verschiedene Anwendungen installiert, darunter ein Puzzle mit wählbarem Schwierigkeitsgrad, ein Bildbetrachter und auch einen xtopia-Demoanwendung. Sobald man in dieser seine Visitenkarte auf den Tisch gelegt hat, wurde diese gescannt und man automatisch in seinen Facebook-Account eingeloggt, so dass man einen Überblick über seine Kontakte und Bilder erhielt. War noch ein zweiter Teilnehmer vorhanden, konnte diese auch untereinander ausgetauscht werden. Die Visitenkarten mussten jedoch vorher mit einem Tag versehen werden, der auf die Unterseite dieser geklebt wurde und durch den der Tisch dann wusste, um welche Person es sich dabei handelt.
Ein Scanner der Informationen auf der Visitenkarte ist leider (noch?) nicht möglich, da die Auflösung der Kamera zu niedrig ist. Damit wären dann aber jede Menge toller Einsatzmöglichkeiten denkbar. Vor allem in Kombination mit der Anbindung von Smartphones über Wifi oder Bluetooth.
Etwas problematisch ist momentan die Geschwindigkeit der Tische. Für normale Anwendungen ist diese zwar vollkommen ausreichend, sobald aber (viele) Animationen genutzt werden kommt die Hardware schnell an ihre Grenzen, so dass die Darstellung anfängt zu ruckeln und sich somit nur schwer bedienen lässt. Nicht ganz unschuldig daran wird die Tatsache sein, dass sämtliche Programme im Speicher gehalten werden, so dass dieser mit der Zeit gut gefüllt wird. Erst nach einem Logout aus dem Gerät wird dieser wieder frei gegeben. Eine Technologie wie bei iPhone, welche immer nur eine Anwendung gleichzeitig ausführt, wäre hier sicher von Vorteil.
Insgesamt zeigt sich der Surface aber schon sehr ausgereift. Vor allem softwareseitig ist es Microsoft für Entwickler gelungen, eine erstaunlich Komplette Arbeitsumgebung zu schaffen und damit neue Anwendungen zu erbauen. Die Hardware ist sehr robust und schick gemacht, hat hier und da aber noch kleine Schwächen, die jedoch auch ihre Ursache an dem recht frühen Entwicklungsstadium der gezeigten Programme haben können.
Die Idee zum Surface ist mittlerweile schon sieben Jahre alt, vor fünf Jahren wurde diese erstmals Bill Gates präsentiert und insgesamt 85 Prototypen angefertigt, bis das Gerät seine jetzige Form bekommen hat.
Surface in Aktion bei der CES 2008:
Fotos: bloggindagger@flickr
Hightech Gehäuse- und Displayschutz: invisibleSHIELD
8. August 2008
Auf der Suche nach einer Möglichkeit Abnutzungserscheinungen meines nächstes Handy zu reduzieren habe ich viele für mich unpassende Varianten gefunden. Angefangen bei Kunststoff- und Silikonhüllen, über Displayfolien im 4er-Pack bis hin zu Handysocken. Alles nicht mein Fall.
Dabei gibt es in den USA eine perfekte Alternative. Sie nennt sich invisibleShield und ist stark artverwand mit den bekannten Displayshutzfolien. Allerdings handelt es sich dabei nicht einfach um eine normale Plastikfolie mit etwas Klebstoff, sondern um eine Militär-Entwicklung, die jetzt dafür verwendet wird um mobile Geräte zu schützen. Der Hersteller Zagg ist dabei so überzeugt von seinem Produkt, dass man eine lebenslange Garantie dazu bekommt. Sollte die Folie verkratzen oder sich abnutzen, bekommt man kostenlosen Ersatz. Am Besten man schaut sich das mal direkt an:
Dabei hat man die Wahl zwischen einfacher Displayfolie oder einem Komplettpaket, mit dem man das ganze Handy schützen kann. Angebracht werden die Folien mit Hilfe einer Flüssigkeit, wie man das vielleicht von Tönungsfolien für Autoscheiben kennt. Nach dem Anbringen sind sie, wie der Name verspricht, nahezu unsichtbar. Sollte man auf den Schutz aus irgendeinem Grund wieder verzichten wollen, lassen sich die Folien mit etwas Mühe rückstandslos entfernen.
Verfügbar sind die Folien für alle möglichen Geräte, von Handys über MP3-Player, Laptops und Navigationsgeräte bis hin zu Uhren.
Die Bestellung ist in den USA im Onlineshop möglich, der Versand ist kostenfrei (auch nach Deutschland!), bezahlt werden kann per PayPal oder Visa-Karte. Und dank gutem Eurokurs habe ich für meinen Displayschutz gerade einmal 8 EUR bezahlt – da können die (schlechteren) Schutzfolien von eBay nicht mithalten.
Opera Mini 4.1 mit neuen Funktionen (beta)
2. April 2008
Heute hat Opera die neue Version 4.1 von Opera Mini vorgestellt. Neu im Java-Browser ist die Möglichkeit die Webseiten endlich auch quer darzustellen (was auf meinem Handy jedoch nicht verfügbar scheint), die Möglichkeit Bilder hoch- und runterzuladen* (um damit Beispielsweise den Blog zu füttern) und eine Suche für Begriffe innerhalb einer Webseite. Ebenfalls ist es jetzt möglich aufgerufene Seiten zu speichern* und sie offline erneut anzuschauen. Ebenfalls in der Beta dazugekommen ist die ist die automatische Vervollständigung für die Eignabe von Webadressen. So muss man diese nicht immer wieder in voller Länge angeben – Opera merkt sich die Eingaben ab jetzt.
Der Download ist mobil oder über den PC über http://www.operamini.com/beta möglich. Ein Video mit der Vorstellung der neuen Funktionen ist unter http://www.operamini.com/beta/tour/ zu finden
* Das Handy muss dafür JSR-75 unterstützen.
Wer erinnert sich nicht noch an die Szene aus Star Trek V, in der Scotty versucht über die Maus mit dem Computer zu sprechen:

Damals fanden wir das lustig – heute ist es Realität! So sieht es nämlich aus, wenn man in eine USB Notebook Maus ein VOIP-Telefon einbaut:

(Bildquelle: urdeal.de)
Gebaut wird das Stück futuristische Hardware von Targus. Mit 25 – 60 EUR ist man dabei. „Computer? Computer!“
Energy Gadget in Version 2
10. März 2008
Letzte Woche wurde ich von dem IT Junior Consultant evilhomer angesprochen mit der Frage, ob er eine abgewandelte Version von dem Energy Sidebar Gadget erstellen dürfe. Sein Plan war es die Batterie endlich quer darzustellen. Sehr zu meiner Freude ist das Gadget ab jetzt online.
Folgende Features sind in der Version 2.0.0.0 vorhanden:
- Warnanzeige und -töne wie bei Version 1
- Konfigurierbares Theme (Klassisch und 3D)
- Konfigurierbare Prozentanzeige (immer anzeigen / mouseover) 
Der Download ist aus der Windows Live Galery möglich.
Star Wars Floppy Disk
1. Februar 2008
Das ist nerd-Core!
24h Shopping
27. November 2007
Jetzt muss ich doch auch mal ein wenig Werbung machen für den Konsum! Vielleicht kennt der eine oder andere (vielleicht sogar durch das Studium von istartedsomething.com ?) die Seite woot.com. Dabei handelt es sich um einen etwas anderen e-Commerce Ansatz: Der Shop bietet jeden Tag einen neuen Artikel an, jeweils für nur 24 Stunden. Den dafür aber extrem günstig. So konnte man dort schon für weit unter 90 $ (nicht EURO!) einen Zune kaufen. Manchmal sind die Angebote technoaphil (wie der Roboterstaubsauger, für einen Bruchteil von dem, was man hier bei ebay gezahlt hätte), manchmal aber auch uninteressant und kitschig. Das Ganze wird jeweils angereichert von einer spassigen Beschreibung, die die Eigenschaften zumeist eher nebenbei erwähnt.
„Tolle Idee!“ haben sich findige Menschen in Deutschland gedacht und das Konzept kopiert.
Wenig kreativ fiel der Name dann auf guut.de, dazu kam noch einen unmoderierte Kommentarfunktion (can you say web 2.0?). Und heute nun bin ich dem Angebot erlegen, ein T-Shirt von a-better-tomorrow.com hats mir angetan – für versandkostenfreie 12 EUR. Bezahlbar per Lastschriftverfahren oder Kreditkarte. Genau was für mich. Einfach nur schnell Daten eintippern und auf die Lieferung freuen. Schaut mal rein, es lohnt sich!
Und dann wäre es mir fast entgangen: Der 1000. Besucher hat sich neulich hier blicken lassen. Toll! Und das, obwohl ich (praktisch) keine Werbung für den Blog mache
eBay-Wahhhhn
18. November 2007
Die „bei eBay bekommst du alles billiger“ – Zeiten sind schon eine Weile vorbei. Deutlich merkt man das, wenn man mal nach dem neuen Samsung F700 (von den Vodafone Marketingexperten „Qbowl“ genannt) sucht. Der Mindestpreis liegt da bei 400 EUR zuzüglich Versandkosten. Als Sofortkauf auch ab ca. 450 EUR. Ein tolles Angebot, würde man das Gerät – ohne Versandkosten – nicht in jedem Vodafoneladen für nur 399 EUR ohne Vertrag bekommen. Sollten die Preise noch ein wenig steigen, sollte ich mal schön bei Vodafone shoppen gehen

Ebenso unerfreulich wie die fehlende Intelligenz mancher eBay-Kunden sind meine neusten Erfahrungen mit Samsung. Mein neuer 225MW ist echt toll. Jedenfalls 24 Stunden lang war er es, bis er kaputt ging. Effektive Nutzungsdauer: ca. 3 Stunden. Darum gibt es also drei Jahre Garantie mit Vor-Ort-Austausch…
Logitech MX Air – Die Luftmaus
13. Juli 2007
Ob sich diese Idee durchsetzen wird? Logitech präsentiert mit der MX Air eine Maus, die in der Luft bedient werden möchte. Über einen Bewegungssensor, ähnlich der Steuerung der Wii, lässt sich der Cursor steuern oder Multimediafunktionen ansprechen, wie die Änderung der Lautstärke. Die optisch gelungene Maus (Reinigungstuch liegt bei) soll für einen Preis von knapp 150 EUR erhältlich sein, verfügt über einen eingebauten Lithium-Ionen-Akku und verbindet sich über Funk (leider kein Bluetooth!) nur mit dem PC.
