371 Das lässt mich wohl nie mehr los: Zertifikate in allen Variationen für alle möglichen mobilen Geräte. Heute: WebOS auf dem Palm Pre.

Das Installieren der Zertifikate für die Verbindung Exchange war kein großes Hindernis. Und zu meinem Erstaunen auch nicht beim Einrichten des WLANs. Der Einfachheit halber hier alle auszuführenden Schritte.

Hat man noch kein Zertifikat, benötigt für den WLAN-Zugang jedoch eins, lässt sich dieses einfach exportieren. Dazu auf dem Zertifikat-Server anmelden und folgenden Schritte durchführen:

1. “Start” > “Systemsteuerung” > “Verwaltung” > “Zertifizierungsstelle” öffnen

2. Rechtsklick auf die erste Zertifizierungsstelle, “Eigenschaften” öffnen

3. In der Liste das neuste Zertifikat auswählen, auf “Zertifikat anzeigen” klicken

4. In dem sich geöffnetem Fenster den Reiter “Details auswählen”, auf “In Zertifikat kopieren…” klicken

5. Weiter klicken, “Base-64-codiert X.509 (.CER)” auswählen und “Weiter” klicken

6. Jetzt noch einen Dateinamen auswählen und den Assistenten fertigstellen

Das erstellte Zertifikat muss nun auf das Pre übertragen werden. Am einfachsten geht das meist über das Versenden einer Mail ans Gerät, im Anhang das Zertifikat. Alternativ kopiert man sich einfach per USB.

Ist die Mail angekommen einfach das Zertifikat im Anhang antippen und im folgenden Fenster das Installieren des Zertifikates mit “Zertifikat vertrauen” bestätigen.

Das WLAN lässt sich jetzt ganz normal einrichten.

Palm Pre und Exchange

29. September 2009

image Am 13.Oktober 2009 wird das Palm Pre auch zu uns nach Deutschland kommen. Das war für mich Grund genug es sich vorab schon einmal anzuschauen. Da kein Gerät in Reichweite war bin ich auf das SDK ausgewichen, welches eine auf VirtualBox basierende Virtuelle Maschine mit webOS 1.2 mitliefert.

Neben der Softwareprogrammierung hat mich dabei auch die Integration in Exchange interessiert. Und wie sollte es anders sein: Beim Versuch das Pre mit meinem untenehmenseigenen Server zu verbinden bekam ich nur den Fehler, dass dem Zertifikat nicht vertraut wird. Das kannte ich ja bereits von Windows Mobile, wo selbst signierte Zertifikate nicht gerne gesehen werden. Lösung war damals: Manuelles Einspielen der Zertifikate.

Das Pre macht es hier einem leicht, wenn man weiß wie: Um dem Serverzertifikat zu vertrauen ist es lediglich notwendig den Exchange Webmailer manuell über den Browser aufzurufen (normalerweise https://exchange.meinefirma.de) – dank Multitasking funktioniert das auch während man die Verbindung noch einrichtet – und die Nachfrage, ob man dem Zertifikat vertraue zu bestätigen. Danach kann man den Browser schließen, die Verbindung mit Exchange funktioniert nun problemlos.

Ein ganz normaler Tag

8. Juli 2009

„…Also, der Auftrag lautet lediglich: Dahin fahren und bei zwei Rechner die Installation fertig zu stellen, richtig?“

„Genau so sieht‘s aus. Ich schätze mal das dauert so eine Stunde, halbe Stunde Arbeit, und je eine viertel Stunde Vor- und Nachbearbeitung.“

„Naja, ein bisschen Bauchgrummeln habe ich dabei. Aber probieren kann man es ja, geht schließlich um einen neuen Kunden. Und wenn das nichts ist, dann lassen wir das…“

Und so fing das kleine Abenteuer an. Da wir ja momentan in Zeiten der Wirtschaftskrise leben ist jeder Auftrag willkommen. Vor allem da es sich um einen neuen Kunden handelt. Eigentlich fast sogar zwei, denn dies ist eine Unterbeauftragung. Eine große Hotelkette in Deutschland hat eine spanische Software zur Verwaltung eingekauft. Diese wird dabei komplett vom Hersteller dieser betreut, inklusive Infrastruktur, inklusive Hardware in den Hotels. Da das Unternehmen jedoch nicht an allen Hotelstandorten auch Mitarbeiter beschäftigen kann, haben sie einen Serviceprovider beauftragt Leistungen regionaler Firmen einzukaufen, die sich dann um die Umsetzung kümmern. Dem Serviceprovider steht es dabei frei wen sie damit beauftragen. Und so kamen wir zum Zug nachdem wir ein Angebot erhalten hatten.

Vor Ort ein freundlicher Empfang, wie eigentlich nicht anders zu erwarten. Der lokale Techniker, der sich um die sonstige EDV-Infrastruktur zu kümmern schien, wies uns auch gleich rudimentär ein. Problem bei den zwei PCs, die zu bearbeiten waren, bestand darin, dass aus Spanien – also vom Hersteller der Software – kein Datenaustausch und Remotezugriff auf die Geräte möglich war. So ging man vielleicht von einer fehlerhaften Installation aus.

Was uns aber verschwiegen wurde: Selbst wenn die PCs korrekt funktionieren würden, und das taten sie nicht, wäre eine Verbindung über das Internet unmöglich gewesen. Das Problem war schnell gefunden: Es gab kein Internet für die PCs. Die Systeme verfügten über einen eigenen Anschluss, der in der vorherigen Woche gelegt wurde. Warum es nicht ginge wollte ich also wissen.

Der lokale Techniker war auch sehr auskunftsfreudig und fing auch ganz vorne an: Er selbst hat ja von dem ganzen Kram keine Ahnung. Eigentlich gibt es einen angestellten Techniker, der sich um alles kümmert jedoch mehrere Standorte betreut und darum nicht da ist. Aber wenn man ihm sagt, was man wo hinstecken muss, dann macht er das. Sonst sieht‘s um sein wissen eher mau aus. Gibt er ja auch ganz offen zu.

Die Hard- und Software des spanischen Anbieters wurde bisher immer von einem Techniker betreut, der dies aber nicht mehr tut. Seitdem haben die ausführenden EDV-Meister gewechselt. Zuerst jemand aus der Umgebung, der jedoch nur ein einziges Mal kam und auch nichts anderes gemacht hat als die Ausstattung zu inventarisieren. Die defekten PCs wären ihm herzlich egal gewesen. Genauso wie die ausgemusterten Systeme, die heute noch vor sich hin stauben. Danach kam ein neuer Techniker um den neuen Internetzugang zu legen. Oder eben auch nicht. Es war ein Rentner, der sich verselbstständigt hat und nun in EDV macht. Allerdings scheiterte er bereits an der Installation des Routers. Wie mir der lokale Techniker berichtete auch ein Zeitproblem: Der Beste musste mit seinem Enkel angeln gehen, da muss der Job schon einmal warten. Auch er ward nie wieder gesehen. Sicher angelt er noch heute.

Und nun also wir. Der Fehler im Router war schnell gefunden. Obwohl alles korrekt verkabelt war gab es da ein paar Probleme: Die alten T-Online-Zugangsdaten mit einem vodafone-Router zu nutzen kann nur scheitern, die resultierenden Fehlermeldungen – die übrigens genau auf diesen Zustand hinwiesen – wurden wohl in der Zeitnot ignoriert. Halb so schlimm! Denn selbst wenn der Zugang funktioniert hätte, die Rechner befanden sich in einem ganz anderen Subnetz. Und, wäre auch noch das Subnetz richtig gewesen, ja dann, dann wäre fehlendes Portforwarding die nächste Hürde gewesen. Also besser gleich am Anfang den Fehler lassen, dann merkt man von den anderen ja nichts.

Doch das war alles noch Warmup. Nach der Beseitigung dieser im Arbeitsauftrag nicht erwähnten Widrigkeiten waren die PCs dran. Die spanisch-englische Bedienungsanleitung für die spanische Software hatte mit der Realität nicht viel gemein. So war die Fehlerbeseitigung unmöglich. Da wir zu zweit vor Ort waren jedoch kein Problem: Mein Kollege probiert alles Menschenmögliche die Software zur Mitarbeit zu zwingen, während ich versuchte den technischen Support zu erreichen. Um es kurz zu machen: Es hat zwei Stunden und mein Handyakku gedauert jemand zu erreichen, aus anfänglichen drei Telefonnummern (eine deutsche und eine spanische Niederlassung des Softwareanbieters, sowie die Kontaktnummer des Serviceproviders) wurden am Ende sieben Nummern, die ich der Reihe nach abtelefonierte. Entweder ging niemand ran, es war besetzt oder zweimal sogar eine Endloswarteschleife. Doch die achte Nummer verhieß Erfolg und brachte mich dann zu der Person, die unter der ersten Nummer nicht zu erreichen war – obwohl es wenige Tage vorher kein Problem war.

Innerhalb von anderthalb Stunden wurde mittels VNC und gebrochenem Spanisch-Englisch die Installation auf beiden Rechnern fertig gestellt. Mit der Arbeitsanweisung hatte das aber rein gar nichts mehr zu tun, anstatt eine Anwendung einfach nur zu starten bedarf es mehrere Updates von privaten FTP-Servern und wildem Konfigurationsdatei-Fleddern um alles zum laufen zu bekommen.

Nach getaner Arbeit fehlte nur noch eine Unterschrift auf dem Arbeitsauftrag. Also schnell an die Rezeption und höflich danach fragen. Dies holt den Techniker der da sagt: Ich unterschreibe nichts. Ebenso die Rezeption. Und die Geschäftsleitung. Also ein weiteres Telefonat, inzwischen war ich mit dem Ansprechpartner des Serviceproviders ja schon per Du, und auch das Problem konnte ich noch klären.

Da das Hotel die Arbeiten nicht (!) beauftragt hat gab es auch keine Unterschrift. Was das über die Qualität der Software, die schon ein halbes Jahr nicht mehr funktionsfähig war, zu heißen hat, das überlasse ich gerne dem geneigten Leser zu entscheiden.

xtopia – der letzte Tag

19. November 2008

Nachdem der gestrige Abend etwas länger und feuchtfröhlich war, haben wir uns überlegt den ersten Track zu verpassen und die so gewonnene Zeit zum Ausruhen zu nutzen.

Nach der späten Ankunft im ICC ging es gleich in eine Präsentation von Surface. Fazit der Entwickler: Eine tolle Plattform, allerdings mit einigen Beschränkungen was der Performance und Auflösung des Displays (1024×768) angeht. Auch die Entwicklung der vorgestellten Demo-Anwendungen hat länger als geplant gedauert, da man sich von dem Maus-Tastatur-Konzept verabschieden und so in eine neue Richtung denken muss, was die Bedienung angeht.

Der nächste Track beschäftigte sich mit Silverlight und Web 2.0 auf Windows Mobile. Leider wurde dort nur Basiswissen vermittelt, etwa wie AJAX an sich funktioniert und in wie weit der mobile Internet Explorer dies nutzen – oder vielmehr nicht nutzen – kann. Gut beim kommenden Internet Explorer: Er wird JScript 5.7 unterstützen, dafür jedoch CSS nicht vollständig.

Erfreulicher war die Mitteilung, dass Silverlight auf praktisch allen Plattformen vertreten sein wird, inklusive Symbian Serie 60 und Mac OS, sobald es denn fertig ist.

Weiter ging es mit einer Lobhymne auf das Crowdsourcing (Crowd + Outsourcing), dem Auslagern von Prozessen in die Masse von Menschen. Dieses kann als Mittel genutzt werden vor allem an kreative Ideen zu kommen, solange dies nicht unter dem Vorsatz der Kostenreduzierung angegangen wird. Richtiges und gutes Crowdsourcing ist definitiv nicht billiger als eine Agentur zu nutzen, das Ergebnis kann – muss aber nicht – ein besseres und vor allem kundenorientiertes sein. Zudem kann dieser Auslagerungsprozess auch mittels einer Agentur unterstützt und belgeitet werden.

Als positives Beispiel wurde unter anderem Tchibo Ideas gelobt, wo Ideen für neue Produkte entstehen sollen. Die ersten Ergebnisse sollen im nächsten Jahr in Produktion gehen.

Auf Probleme und Risiken wurde dabei weniger eingegangen, lediglich wurde erwähnt, dass es erstaunlicherweise eine kritische Masse gibt, ab der Crowdsourcing keinen Sinn mehr macht, da es einfach zu viele Ideen gibt. Ein sinnvolles Filtern ist dann nicht mehr möglich. Eine Gefahr, die nicht erwähnt wurde, ist die zu kleine Masse oder ein Mangel an guten Einsendungen.

image Das absolute Highlight gab es jedoch zum Schluss: Der letzte Vortrag wurde gehalten von Patrick Baudisch, einem der Erdenker von unter anderem Soap (einer in der Hand nutzbaren “Maus”) und LucidTouch (ein Touchscreen auf der Rückseite des eigentlichen Gerätes). Er gab Informationen über den Entwicklungsprozess, zeigte Demos und auch einen Soap-Prototypen. Weiterhin wurden Technologien vorgestellt, die die Bedienung von kleinen und kleinsten Geräten ermöglichen sowie die Usability steigern (so zum Beispiel Shift).Eine Übersicht seiner durchaus genialen Arbeiten finden sich auf seiner Homepage.

xtopia – der zweite Tag

18. November 2008

Nach einem ausführlichen Frühstück ging es zeitig in den zweiten xtopia-Tag. Den Auftakt machte dabei nicht der angekündigte Beitrag “Evolution und UX” von Clemens Lutsch, da dieser leider ausfiel.

image Auf den zweiten Beitrag habe ich mich besonders gefreut: “Online Branding: Wie das Yello Interactive Design entsteht”. Nach der Lektüre von Bernd Kreutz’ Buch über die Entstehung der Marke Yello Strom ein absolutes Muss, dass erfreulicherweise alle meine Vorstellungen erfüllte und sogar übertraf. So plant Yello einen Webauftritt in Kombination mit einer Desktop-Anwendungen plus mobiler Dienste und zusätzlicher Hardware. Durch diese Hardware ist es möglich, den aktuellen Stromverbrauch zu messen. Mittels der Website und der Desktopanwendung werden diese Daten dann nutzbar – so ist es dann möglich ganz genau seinen Stromverbrauch im Auge zu behalten und auch anzupassen. Die Hardware findet sich schon bei einigen Testern, die mobilen Dienste sind leider noch in einer frühen Entwicklungsphase, so dass darüber noch nichts zu erfahren war.

Interessant und neu für mich war der Ansatz am Anfang der Entwicklung eine Bild- und Steuerelementbibliothek aufzubauen, die dann auf allen Plattformen genutzt wird. Und tatsächlich: Dadurch entsteht ein komplett einheitliches Auftreten, so dass man sich sofort wieder zurecht findet. Die Integration einer Community-Funktion in die Software ist im Zeitalter von Web 2.0 schon fast obligatorisch.

image Nach einer Pause mit dem Testen eines Surface-Tisches ging es zu Dariusz Parys Beitrag über Live Services und was damit alles möglich wird. So stellte er eine Plattform für Musikveranstaltungen vor (ähnlich mixxt.de), über der Konzerte organisiert, bewertet und bebildert werden können. Die Anmeldung erfolgte dabei über Live ID, so dass auch Kontakte, die unter der Live-ID vorhanden sind, direkt auf der Seite genutzt werden konnte,  um diesen Beispielsweise E-Mails zu schicken.

Obwohl Dariusz mehrfach darauf hinweis, dass er Entwickler sei und keinen Sinn für Optik hat machte die Anwendung trotzdem einen schicken Eindruck (was wohl auch an dem verwendeten CSS-Stil lag). Ich habe da schon viel viel schlimmeres gesehen!

Einen runden Abschluss des Tages gab es dann mit dem Beitrag von Frank Jacob zum Thema Serious Motion Graphics. Dabei handelt es sich um die sinnvolle Verwendung von Animationen um das Benutzererlebnis zu unterstützen. Wie das aussehen kann zeigt dabei die Brennsoftware “Disco”, bei der während des Brennvorgangs Qualm aus der Anwendung aufsteigt.

Laut dem wired-Magazin soll es sich bei der sinnvollen Nutzung von Animation sogar um den nächsten großen Schritt in der Entwicklung der Userinterfaces handelt. Ob diese Versprechen eingelöst werden kann, wird die Zeit zeigen. Mit Core Animation auf Mac und WPF auf Windows sowie Silverlight für alle anderen Plattformen ist auf jeden Fall schon einmal ein Grundstein gelegt.

xtopia – der erste Tag

17. November 2008

image Der erste Tag auf der xtopia in Berliner ICC ist hinter uns. Nach der Anreise mit dem Auto und dem Einchecken im Hotel ging es auch gleich auf zur Tagung. Nach einem netten Empfang und einem Tee ging es in die erste Session. Ich habe mir den Design-Track ausgesucht und kam dort voll auf meine Kosten.

Die Referenten Ulrich Leschak und Daniel Greitens führten dabei souverän durch das Programm und erklärten zum einen Funktion und Sinn der Expression-Produkte Blend und Designer, und zeigten ausserdem wie man Logo-Design nicht machen sollte, um dann dann mit handfesten Hilfen zu zeigen, wie es besser gehen kann.

Ziel des Workshop war es einmal die Bedienung von Expression Design 2 zu probieren, was zu meiner Überraschung erstaunlich reibungslos funktionierte – was möglicherweise auch der bedienerischen Anlehnung an bestimmte Wettweberbsprodukte geschuldet ist.

wm logo 2011

Da Grau alle Theorie ist, gab es eine praktische Aufgabe: Entwurf eines Logos für die Frauen Fußball WM 2011 in Deutschland. Meinen Vorschlag konnte ich als erster präsentieren, so dass ich damit nun auch meinen ersten Auftritt in einem Microsoft Webcast haben werde (die Mitschnitte der Session werden nach der Veranstaltung im Netz veröffentlicht). Das Ergebnis einer guten Stunde Arbeit lässt sich auch schon jetzt bewundern. Zusätzlich gibt es für den Beitrag auch noch ein Expression Studio 2. Ein erfolgreicher Tag!

image Nach dem ersten Tag xtopia ging es dann Dank eines Berlin-Insidertipps noch zum Entspannen in die “Solar Bar”, einer Bar mit Restaurant im 17. Stock. Sehr tolle Atmosphäre, gute Musik und leckere Cocktails – vor allem bei Nacht ein tolles Erlebnis.

Ich denke die folgende Grafik spricht für sich selbst:

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Die Leistung von Chrome ist bedeutend besser als die von Firefox oder Safari auf Windows. Während der Test im Safari in weniger als 400ms ausgeführt worden ist, brauchten Safari und Firefox gut 1,5 Sekunden. Kein schlechter Wert, aber Welten entfernt.

Als Benchmark wurde Dromaeo eingesetzt, verglichen wurden die aktuelle Chrome-Version (im Screenshot als Safari/525.13 ausgewiesen) mit Safari 3.1.2 und Firefox 3.0.1 jeweils auf einem Windows Vista PC mit Q6600 (2,4GHz) CPU und 3 GB Ram.

Die Vergleichsdaten lassen sich online abrufen: Dromaeo Vergleich Chrome-FF-Safari

Vor gut einer Stunde wurde Google Chrome online gestellt. Erster Aha-Effekt: Normalerweise gehen bei großen Releases die Downloadserver in die Knie, nicht so bei Google. Aber eigentlich hätte man das auch erwarten können, oder?

Die Installation ist sehr einfach: Setup downloaden, ausführen und überrascht sein, dass man den Installationspfad nicht auswählen kann. Ebenso wenig kann man sich dagegen wehren, dass ein Google Update-Dienst installiert und aktiviert wird. Da werden Erinnerungen an Apples Safari-Distributionspolitik wach. Aus dem Internet Explorer werden Verlauf und Favoriten ebenso wie gespeicherte Passwörter übernommen – leider nicht aus dem Firefox. Schade, denn sogar der Internet Explorer macht dies auf Wunsch.

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Nach der Installation macht Chrome einen guten Eindruck. Die Oberfläche ist sehr funktional aufgebaut und zeigt nur das wichtigste – toll! Und schon bin ich auch auf den ersten Fehler gestoßen: Ich kann über das Touchpad meines Notebooks zwar nach unten scrollen, aber nicht wieder hoch.

Wie zu erwarten ist die Performance des Browsers beim Surfen sehr gut, Webkit sei Dank. Nach einer Stunde macht Chrome dennoch schon einmal Spass.

Sehr nett: Seiten, die lediglich über nicht vertraunswürdigen SSL-Zertifikate verfügen, wird das „https“ in der Adresszeile durchgestrichen:

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Eine vorgeschaltete Warnung wie in allen anderen Browsern wird natürlich auch angezeigt.

Weitere Eindrücke zu Googles neustem Wurf finden sich bei heise online.

…ist eigentlich nicht mehr nötig. Mit der Beta 2 haben neue Funktionen in den IE Einzug gehalten, mit dabei die „Entwicklertools“. Diese sehen auf den ersten Blick dem Firefox-Plugin „Firebug“ sehr ähnlich, und funktionieren auch so.

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So lässt sich das Dom durchsuchen und bearbeiten, ebenso wie CSS-Stile und Javascripte. Der obligatorische Debugger darf natürlich nicht fehlen.

So lässt sich mit dem neuen Internet Explorer wirklich gut entwickeln. Toll!

Mit dem Firefox ist es Dank vieler Plugins wie Firebug sehr komfortabel Webanwendungen zu testen. Jedoch muss man dabei auch immer wieder zu den verschiedenen anderen Browern wie Internet Explorer und Opera wechseln um sicherzustellen, dass die Anwendungen auch damit korrekt laufen.

Mit dem Firefox-Plugin „IE Tab“ wird dies ein wenig einfacher: Mit dem Plugin ist es möglich, die Browserengine für einzelne Tabs zu wechseln. So kann man weiter mit dem Firefox arbeitet, sich aber auch die Darstellung des Internet Explorers zeigen lassen. Leider funktionieren Tools wie Firebug nicht für die umgewandelten Tabs.

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IE Tab ist auf der Firefox Add-ons Seite erhältlich.