Schon seit einiger Zeit erfreut sich VirtualBox bei mir großer Beliebtheit, kann ich doch so ein Ubuntu-Linux innerhalb meines Vistas nutzen ohne es auf eine eigene Partition installieren zu müssen.

Doch da gab es eben ein Problem: Normalerweise ging die VM über eine Netzwerkbrücke ins normale Netzwerk und von da aus ins Internet. Mit einer DFÜ-Verbindung geht dies aber nicht, da für die Brücke eine permanente Netzwerkanbindung gefordert wird.

Mit einem kleinen Trick klappt die Anbindung aber dennoch:

Zu allererst muss die VM über eine virtuelle Netzwerkkarte verfügen, die im NAT-Modus laufen sollte. Einzustellen unter “Maschine” > “Ändern…”
VirtualBox - Virtuelles Netzwerk

Ist das erledigt geht man nun in die Verwaltung der Netzwerkverbindungen (”Systemsteuerung” > “Netzwerk und Internet” > “Netzwerkverbindungen”) und rechtsklickt auf die gewünschte DFÜ-Verbindung um sich die Einstellungen anzeigen zu lassen.

Ein Klick auf “Anderen Benutzern im Netzwerk gestatten…” aktiviert nach einer Sicherheitsabfrage die Freigabe der Verbindung. Wichtig: Nun muss noch unter “Heimnetzwerkverbindung” die virtuelle Netzwerkkarte ausgewählt werden, die von VirtualBox erstellt und der VM zugeordnet ist.
VirtualBox - Virtuelles Netzwerk

Ein letzter Klick auf “OK” aktiviert alles und die Virtuelle Maschine kann über die DFÜ-Verbindung ins Internet.

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